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Leserbrief

Kinder in ?die Hundeschule

Gilbert Beck, Haldenstrasse 13 Triesen | 16. September 2013

«Kinder in die Hundeschule.» So verstehe ich die Ausführungen im Leserbrief von Frau Kübelbeck. Es ist doch eine unglaubliche Frechheit, den Eltern vorzuwerfen, sie würden ihre Kinder nicht richtig erziehen, und auch noch den Mut zu haben, indirekt auszudrücken «das Kind hat es selbst verschuldet». Auf was soll denn ein Kind noch alles achten, wenn es sich in sein Spiel vertieft? Ihre Liebe gilt anscheinend den Hunden, das ist Ihre Sache, aber spielen Sie nicht den Richter über die Erziehung der Kinder. Aber den Eltern ist ihre Liebe zum Kind halt wichtiger als zu einem Tier. Ihrer Meinung nach kommt zuerst das Tier und dann das Kind. Wo sind wir denn? Laut dem Hundegesetz macht sich nämlich strafbar, wer nicht dafür sorgt, dass sein Hund «weder Menschen noch Tiere belästigt» (Tagesanzeiger vom 13. Sep. 2013). «Ein Hund muss so gut sozialisiert sein, dass er fremde Personen weder anbellt, noch an ihnen hochspringt.» Ich möchte hier die Ausführungen von Walter Roth, Triesen, wiederholen. Wenn überhaupt die Verantwortung hinterfragt wird, dann liegt die ganz klar beim Halter und nicht beim Opfer. Hier möchte ich jedoch dem Besitzer, der seinen Hund nach diesem Vorfall in Eigenverantwortung einschläfern liess, meine Anerkennung aussprechen. Es war sicher ein schwerer Entscheid. Nebenbei bemerkt: Ich mag Hunde sehr, es sind tolle Menschenbegleiter.


Gilbert Beck, Haldenstrasse 13 Triesen

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