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Leserbrief

«Nicht grössenverträgliches Monster»

Ivo Kaufmann,Fingastrasse 2A, Triesen | 13. September 2013

In ihrem Leserbrief vom 6. September 2013 verwundert sich Frau Agnes Listemann, dass sich praktisch niemand via Leserbrief zum geplanten Migros-Projekt äussert. Nun ich muss sagen, dass mich dies genauso erstaunt hat. Dies heisst jedoch nicht, dass das neue Migros-Projekt von der Triesner Bevölkerung stillschweigend akzeptiert wird. Zwischenzeitlich konnte ich mit vielen Einwohnern (jüngeren und älteren) über dieses geplante Einkaufszentrum diskutieren und der Tenor dazu war einhellig: Das Gebäude ist ein wüstes, nicht grössenverträgliches Monster und passt überhaupt nicht dorthin. Es verändert das Dorfbild massiv und entspricht nicht den Einkaufsbedürfnissen der Triesner Einwohner. Es gefährdet zudem die Existenz der noch verbliebenen Gastronomie- und Gewerbebetriebe. Mir ist bewusst, dass es sich hier um ein privates Bauprojekt handelt und der Handlungsspielraum für dessen Verhinderung gering ist. Es läge nun an der Bauherrschaft, dieses Renditeobjekt neu zu überdenken, zumal die Migros gemäss eigener Aussage keinerlei Einfluss auf den Abriss des Gasthauses Sonne und nur beschränktes Mitspracherecht bezüglich des äusseren Erscheinungsbildes des Bauprojektes hat. Oder ist es letztendlich Ironie des Schicksals, dass man Jahrelang die Handys bekämpft, um diese dann später «selbst» zu verkaufen?


Ivo Kaufmann,Fingastrasse 2A, Triesen


Bissattacke

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