Leserbrief

Pensionskasse

Angelika Nigg,Duxgass 45, Schaan | 11. September 2013

Es ist erschreckend, mit welcher Selbstverständlichkeit der Landtag Privilegien auf Kosten der Steuerzahler zementiert; die Zeichen der Zeit sind wohl noch nicht erkannt worden. Es kann doch nicht sein, dass es aus Gründen der «Rechtsstaatlichkeit» nicht möglich sein soll, fragwürdige Leistungsversprechen, die in Zeiten sprudelnder Staatseinnahmen abgegeben worden sind, anzupassen, wenn sich die finanziellen Verhältnisse ändern. Gerade junge Angestellte, staatliche wie privatwirtschaftliche, müssen sich zu Recht fragen, ob sie auf die heutigen Leistungsversprechungen tatsächlich Anspruch haben, wenn alle Reserven aufgebraucht, die Staatskasse leer, die Steuerschraube in einigen Jahren beim besten Willen nicht mehr weitergedreht werden kann und das Wunder eines neuen Geschäftsmodells für einen Kleinststaat wie Liechtenstein auch nicht auszumachen ist. Alle Liechtensteiner und somit auch der Staat werden sich wohl oder übel damit abfinden müssen, in Zukunft kleinere Brötchen zu backen und mit weniger auszukommen.An die PVL: Es grenzt an Unverschämtheit und ist der Sache sicherlich nicht dienlich, wenn Kritikern der Regierungsvorlage, die einen moderaten Gegenvorschlag auf eigene Kosten ausarbeiten, Gefährdung des sozialen Friedens und Unruhestiftung vorgeworfen wird (Brief in «Volksblatt» und «Vaterland», 31. August 2013).


Angelika Nigg,Duxgass 45, Schaan


Chancengleichheit

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