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Leserbrief

An alle anonymen BriefschreiberInnen

Karin Jenny,Römerstrasse 9, Nendeln | 9. September 2013

Es ist ja schön, Briefe zu bekommen. Ich würde auch liebend gerne persönlich antworten. Aber man versteckt sich lieber hinter Kürzel oder zeichnet den Brief überhaupt nicht.Der neueste anonyme Brief stellt Vermutungen darüber an, was ich dem ersten Anonymus wohl angetan haben könnte? Ich kann Ihnen versichern: rein gar nichts. Und Sie kennen den Inhalt dieses Schreibens nicht, das an Dreistigkeiten nichts ausliess. Auch Sie verstecken sich, obwohl Sie behaupten, mich zu kennen. Wenn Sie mich kennen würden, wüssten Sie eines: Was immer Sie mir unterstellen, Feigheit kann es nicht sein. Und wenn ich sage, was ich denke, mag das manchmal nicht gerade geschickt sein, aber wenigstens weiss jeder, woran er ist. Und Sie wüssten noch etwas: Man kann mit mir reden. Die einzige Gefahr dabei ist, dass man dann Verschiedenes doch ein wenig anders sieht.Ich weiss nicht, wie ich mich gegen diese anonymen BriefschreiberInnen wehren kann, diesen anonymen Unterstellungen begegnen soll – warum haben Sie nicht den Mut, mit mir zu reden? Was glauben Sie denn, was passieren würde, solange Sie ein Mindestmass an Anstand beibehalten? Was glauben Sie, was das hinterlässt, wenn man solche seltsame Briefe aus dem Kasten holt? Sind Sie sich dessen überhaupt bewusst? Feigheit ist nicht unbedingt das Fundament, das einem das Recht gibt, einem anderen Menschen weiss Gott was vorzuwerfen. Das sollten Sie sich einmal überlegen, bevor Sie so beherzt in die Tasten hauen.

Karin Jenny,Römerstrasse 9, Nendeln

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