Leserbrief

Das Baustellen-?Krisen-Radio

Udo Meesters,Hofistrasse 42, Triesenberg | 7. September 2013

«Rdfk-Szenario 2013»: Der Landtag hält fest an einem landeseigenen Krisenradio «Radio L». Dem Bürger wurde aufgrund dessen eine Rdfk-Gebühr auferlegt. Landesweiter kapitaler Stromausfall. Vorsorglich wurde Radio L mit entsprechenden Notstromaggregaten frühzeitig versorgt. Kosten für die Aufrechterhaltung dieses Senders: mehrere Millionen. Damit der Bürger auch während eines kapitalen Stromausfalles die Krisennachrichten hören kann, erhielt jeder brave Bürger, welcher durch Zahlung einer Rdfk-Gebühr diesen Luxus mitfinanziert hatte, ein kostenloses Kofferradio (batteriebetrieben), damit auch in der letzten kleinen Ecke von Liechtenstein jeder die Radio-L-Krisennachrichten hören kann. Das Kofferradio bietet garantierten Empfang – auch in Wohngegenden wie z. B. Malbun. Im Krisenfall ist somit jeder Liechtensteiner Bürger dankbar, das man hierfür Millionen, trotz damaliger Finanzprobleme im Jahre 2013, investiert hatte, um einen landeseigenen Sender zu halten. Hierzu fehlt dann noch ein Foto vom Landtag, welcher umgeben von Kofferradios gerade die ersten Krisennachrichten hört. Jetzt sollte doch jedem braven Bürger klar sein, warum man an einem landeseigenen Sender festhält, trotz der Millionen, die es kostet.


Udo Meesters,Hofistrasse 42, Triesenberg

Glaube

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