Leserbrief

Es war einmal

Peter Brunhart,Lawenastrasse 65, Triesen | 5. September 2013

Es gab einmal eine Zeit vor Dr. Heinrich Kieber, wo Steuereinnahmen aus Mafia- und Schwarzgeldern nur so sprudelten. Die Ansprüche der Liechtensteiner und Liechtensteinerinnen an den Sozialstaat wuchsen im gleichen Umfang mit. Es mussten motivierte und geschulte Fachkräfte rekrutiert und eingestellt werden, um diese Begehrlichkeiten bewältigen zu können. Oft kamen diese aus der Industrie oder dem Gewerbe. Die einheimischen Unternehmen konnten den Verlockungen des Staats, z.?B. Luxusrenten in der Pension, nichts Gleichwertiges entgegensetzen. Es kam zum Abfluss von Wissen und Qualität in der Privatwirtschaft. Die Verantwortlichen der einheimischen Firmen waren nun gefordert, diese Lücken, möglichst ohne Service- und Qualitätseinbussen für die Kunden, zu ?schliessen. Eine echte Herausforderung, die so manchem schlaflose Nächte bereitete. Wie wir alle wissen, haben sich die Zeiten geändert. Deshalb bin ich der Meinung, dass es absolut unumgänglich ist, unsere Anspruchshaltung an den «Vater Staat» zu reduzieren und somit unseren jetzigen Staatsapparat den gesunkenen Steuereinnahmen anzupassen. Auch in der Privatwirtschaft müssen, wenn es die wirtschaftliche Situation verlangt, Strukturen gestrafft und Leute entlassen werden. Ich bin überzeugt, dass motivierte Fachkräfte, die bereit sind, Überdurchschnittliches zu leisten, in Industrie und Gewerbe immer Arbeit finden. In diesem Sinne die Ärmel hoch und auf zu neuen Ufern!


Peter Brunhart,Lawenastrasse 65, Triesen


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