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Leserbrief

«Setzen uns dafür ein, dass Kunst und ?Kultur angemessenen Stellenwert haben»

***** | 4. September 2013

Standpunkte? Die Verantwortlichen der Institutionen, die sich zum «Kulturkollektiv Liechtenstein» zusammengeschlossen haben, legen ?im «Volksblatt» ihre ?Beweggründe dar.

«Für das Junge Theater Liechtenstein ist es sehr wichtig, sich im Kulturkollektiv zu engagieren. Wir befinden uns im Spannungsfeld von Kunst–Kultur–Bildung. Wir bekennen uns dazu, uns in unserer Arbeit mit anderen Institutionen zu vernetzen. Sicherlich möchte ich auch den Aspekt der ästhetischen Bildung einbringen, der in der theaterpädagogischen Arbeit wesentlich ist.» ? Beatrice Brunhart-Risch, ?Junges Theater Liechtenstein

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«Wir glauben fest daran, dass es sehr wichtig ist, dass auch Kulturschaffende sich zusammenfinden, um in der heutigen Zeit miteinander aufzutreten.» Wolfgang Jenne, ?Filmclub im T ak ino

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«Die Kulturstiftung hat mit allen Sparten der Kultur zu tun und ist für die privaten Kulturschaffenden im Land zuständig. Wir setzen uns dafür ein, dass Kunst und Kultur einen angemessenen Stellenwert in der Gesellschaft haben und dass es den Menschen bewusst ist, welche Schätze wir in Liechtenstein haben. Kultur stiftet Sinn und fördert Gemeinschaft. Für diese Werte treten wir ein und wollen dies innerhalb dieser neuen Gruppierung ?aufzeigen.» Elisabeth Stöckler, ?Kulturstiftung Liechtenstein

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«Der Gasometer ist vergleichsweise klein. Umso wichtiger ist für uns diese Vernetzung. Der Gasometer ist auch eine Begegnungsplattform, die Kultur in ihren verschiedenen Ausprägungen fördert und bietet. Vernetzung war uns immer wichtig; von dieser neuen, breiten Art der Vernetzung können wir und alle anderen nur profitieren.» Petra Büchel, ?Kulturzentrum Gasometer

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«Ich hänge ab von der Kultur in Liechtenstein. Kultur ist für mich Heimat. Das sind unsere Kulturinstitutionen, die Vereine, vor allem aber die Menschen, die darin involviert sind. Das sind meine Kulturinseln. Insofern bin so etwas wie ein Inselhüpfer. Würden die Kulturinseln nicht existieren, müsste ich sofort gehen. Die kulturelle Vernetzung ist für mich ein Grundcode von gesellschaftlichen Synapsen, die sich durch die Gesellschaft ziehen, die unsere Werte bestimmen. Ohne diese kann ich nicht.» Roman Banzer, ?Literaturhaus Liechtenstein

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«Aus Sicht des BBKL braucht die Kunst eine bessere Verankerung in der Gesellschaft. Die ersten Adressen dafür sind naturgemäss die anderen Kulturinstitutionen im Land. Somit sind wir an einer losen Dachorganisation sehr interessiert. Mehr Austausch innerhalb einer gemeinsamen Plattform ist auch für uns von grosser Bedeutung.» Johann Feichter, Berufsverband bildender ?Künstler/-innen Liechtenstein

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«Das TAK ist wie jedes Theater vor allem auch Teil des öffentlichen Raumes. Menschen geniessen bei uns Kultur und kommen miteinander ins Gespräch. Von dieser Perspektive aus gesehen ist für uns der Austausch mit anderen Kulturinstitutionen extrem wichtig, genauso wie eine öffentliche Debatte zum Thema Sparen. Wir haben uns immer nicht nur für unsere eigenen, sondern auch für die Interessen der gesamten Kulturlandschaft Liechtenstein interessiert und freuen uns darüber, in diesem Sinne nun ein möglichst breites Netzwerk mitgestalten zu können.»
Barbara Ellenberger, ?TAK Theater Liechtenstein

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«Das Institut für Architektur und Raumentwicklung der Universität Liechtenstein hat einen breiten Bildungs- und Vermittlungsauftrag in Liechtenstein: von Kinderuni bis Weiterbildung, von öffentlichen Vorträgen und Ausstellungen bis hin zu gemeinsamen Kulturprojekten wie zum Beispiel mit dem TAK, dem Kunstmuseum oder dem Filmclub. Das Kulturkollektiv ermöglicht dabei auch eine bessere inhaltliche und organisatorische Koordination. Nur so kann gewährleistet werden, dass das im Kulturleitbild der Regierung formulierte Ziel, Liechtenstein soll bis in 8 Jahren international über seine unverwechselbare Kultur wahrgenommen und geschätzt werden, erreicht wird.»
Peter Staub, ?Institut für Architektur und ?Raumentwicklung der Universität Liechtenstein

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«Bildung und Kultur bilden das unverzichtbare Fundament für eine nachhaltig positive Entwicklung ?eines Gemeinwesens. Ausgaben in diesen Bereichen sind als Investitionen in die Zukunft, insbesondere auch in unsere Jugend, zu verstehen. Bei allem Verständnis für ?notwendige Sparmassnahmen ist ?im Hinblick auf eine weitere gedeihliche Entwicklung unseres ?Gemeinwesens auf diese sensiblen Bereiche besondere Rücksicht zu nehmen. Allfällig notwendige ?Einschnitte sind zusammen mit den Betroffenen und in einem ?ausgewogenen Verhältnis ?vorzunehmen.»
Guido Wolfinger, ?Historischer Verein für das ?Fürstentum Liechtenstein

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