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Leserbrief

Gefahr – und?Tipps, wie man sie reduzieren kann

Verein für gesundheitsverträglichen Mobilfunk (VGM) | 29. August 2013

Der Alarm am Morgen kommt vom Handy, der erste halbwache Blick wird dem E-Mail-Abruf gewidmet, die Wetter-App informiert, was man aus dem Kleiderschrank holen soll. Mobiltelefone sind zu unseren alltäglichen Begleitern geworden und vereinfachen das Leben Tag ein Tag aus. Ein Griff, der einen mit der Welt verbindet. Konstant erreichbar und vernetzt, mit Zugriff auf all das Wissen, das man sucht. Selten jedoch denkt man darüber nach, dass hierfür das Handy stetig Strahlen aussendet, die sich auf den Körper auswirken.Eine Studie, bei der 53 trächtige Mäuseweibchen elektromagnetischer Strahlung von Mobiltelefonen ausgesetzt wurden, zeigte, dass deren Jungen infolgedessen signifi-kante Verhaltensstörungen entwickelten, wie das Fachjournal «Scientific Reports» berichtete. Das Gehirn Ungeborener reagiere besonders sensibel auf Umwelteinflüsse, weshalb sich die im Mutterleib der Strahlung ausgesetzten Mäuse dementsprechend hyperaktiv und weniger ängstlich zeigten, ausserdem hätten sie Gedächtnisprobleme aufgewiesen. Insofern glichen die Symptome denen von menschlichen Kindern mit der Aufmerksamkeitsstörung ADHS. Das Bedenkliche an diesem Studienergebnis ist, dass das verwendete Mobiltelefon eine Strahlung mit einer spezifischen Absorptionsrate (SAR) von weniger als 1,6 Watt pro Kilogramm (W/kg) sendete, die gesetzliche Obergrenze in der Europäischen Union aber bei 2 W/kg liegt.Eine Simulation, die im Rahmen einer Studie des Bundesamts für Strahlenschutz (BfS) durchgeführt wurde, zeigt aber, dass die elektrischen Feldstärken direkt am Handy schon nach wenigen Zentimetern auf ein Hundertstel ihres Maximalwertes absinken. Das heisst, dass die stärkste Strahlung vor allem den Telefonierer selbst trifft, sogar sehr nah bei ihm stehende Mitmenschen bekommen lediglich einen Bruchteil davon ab. Demzufolge verringert ein kabelgebundenes Headset, beziehungsweise eine Freisprechanlage, die Belastung enorm, sodass die Strahlung nur noch in sehr schwacher Form ankommt. Ausserdem sendet jedes Handy immer nur mit der Leistung, die notwendig ist, damit eine korrekte Kommunikation möglich ist. Wenn das Gerät idealen Empfang hat, funkt es mit reduzierter Sendeleistung, weshalb es ratsam ist, immer bei gutem Empfang zu telefonieren und darauf zu achten, die Telefonantenne mit dem Körper nicht abzudecken. Die gesündeste Option für längere Telefongespräche ist aber immer noch das Festnetz, das strahlenfrei funktioniert und einem kontinuierlich abrissfreie Gesprächsfreuden beschert.Weitere Informationen zum Thema finden Sie auf unserer Homepage www.telefonie.li.

Verein für gesundheitsverträglichen Mobilfunk (VGM)

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