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Leserbrief

Wie kann es sein,?dass …

Personalverband (PVL) | 22. August 2013

... bei der staatlichen Pensionsversicherung (PVS) den rund 3400 aktivversicherten Arbeitnehmern, welche bislang brav ihre Beiträge einbezahlt haben und noch nichts bezogen haben, ein Schuldenberg von über 300 Millionen Franken gegenüber steht? Die Antwort ist so einfach wie die Frage selbst: Geht nicht!Fakt ist, dass die Deckungslücke differenziert betrachtet und berechnet werden muss: Auf der einen Seite der isolierte Deckungsgrad für die Aktivversicherten und auf der anderen Seite der isolierte Deckungsgrad für die Rentenbezüger. Auf der Seite der Rentenbezüger wurden nämlich bereits Renten bezogen, welche offensichtlich nicht ausreichend finanziert wurden.Es liegt auf der Hand, dass die Aktivversicherten keine Schulden generieren können, da diese ja nichts beziehen. Folglich muss davon ausgegangen werden, dass der grösste Teil der Deckungslücke auf die Rentenbezüge fällt. Deshalb fordern wir zum Schutz der Versicherten eine getrennte Berechnung des Deckungsgrades für Aktivversicherte und Rentenbezüger.Mit dieser transparenten Darstellung, welche gemäss Pensionskassen-Experten ohne Weiteres zu berechnen ist, muss verhindert werden, dass die Aktivversicherten die riesige Hypothek der nicht finanzierten Rentenverpflichtungen (Schulden der Pensionisten) über Jahrzehnte mittels Zusatzbeiträgen und Leistungskürzungen ausfinanzieren müssen und daher indirekt dafür haften.Die Lösung für diese Herausforderung wäre möglicherweise die Überführung der Rentenbezüger in eine eigene Rentnerkassa, welche vom Arbeitgeber getragen wird. Ziel ist es, die Rentenansprüche der Rentner und der Aktivversicherten zu gewährleisten und gleichzeitig die Aktivversicherten nicht mit fremden Schulden zu belasten.Gleichzeitig müssten dann auch neu eintretende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei den angeschlossenen Betrieben keine Altlasten übernehmen.Die von der Regierung vorgeschlagene Lösung könnte hiermit ohne beitragsprimatsfremden Altlastenumgesetzt werden.

Personalverband (PVL)


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