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Leserbrief

Wahrheit als?Grundsatz der?Direktdemokratie (1)

Víctor Arévalo,Auring 56, Vaduz | 20. August 2013

Ohne Wahrhaftigkeit gäbe es keine Wahrheit! Je besser ein Mensch, was jemand ihm sagt, versteht, um so wahrer wird und wirkt das Gesagte. Dies gilt sogar auch so, wenn vorerst der Inhalt des Gesagten ausgeklammert wird, denn Wahrheit fällt den Zuhörern als Aussageganzheit erst dann auf, wenn der Diskurs zu Ende kommt. Wahrhaftigkeit ist die, die von allen Anfang an Wahrheit vermittelt und abschliessend zusammenfügt.Was ist Wahrheit? Etwas, wovon die Rede ist, zu ergreifen, aus seiner Geborgenheit herauszuziehen und als Unverborgenes sehen zu lassen.Entdecken!Was ist Falschsein? Etwas vor etwas zu stellen, um dies sehen zu lassen und damit als etwas, was es nicht ist, auszugeben. Verdecken!Ohne Wahrheit gäbe es keine Wahrhaftigkeit! Ohne Wahrhaftigkeit gäbe es keine Wahrheit!Wenn wahrhafte und wahre Aussagen dem Bereich, der uns zum Handeln verpflichtet, angehören, müssen diese deshalb deren Identität mitnichten einbüssen, weil sie als Werturteile entstehen. Wahrhaftigkeit und Wahrheit schliessen auch ethische und rechtliche Normen mit ein, nicht nur wenn es dazu kommt, solche Normen einzuhalten oder zu brechen, sondern gleichermassen vorausschauend auf Wahrhaftes und Wahres aufmerksam zu bleiben. Dies gilt ebenso für eine Nation als Ganze, weil deren Fortbestand auf Rechtsstaatlichkeit, Wahrhaftigkeit und Wahrheit gründet. Das, was sich zeigt, so wie es sich von ihm selbst her zeigt, «von ihm selbst her sehen lassen.» Darin liegt der Sinn des Wahrhaften und des Wahren, wenn solche uns einleuchten und zur Maxime «zu den Sachen selbst!» hinführen.Freundliche Grüsse

Víctor Arévalo,Auring 56, Vaduz

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