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Leserbrief

Aktivverkehr, Allianz und Schulweg

Vorstand des VCL | 17. August 2013

In den Medien wurde zum Teil recht einseitig aus dem Sicherheitsreport 2013 der Allianz zitiert. Es lohnt sich, den Report der AZT Automotive GmbH, Allianz Zentrum für Technik «Nichtmotorisierte Verkehrsteilnehmer und Pedelecfahrer, Zahlen und Fakten» vertieft zu studieren. Der Report ist beim VCL erhältlich. «Autofahrer zu drei Vierteln Schuld am Rad-Unfall», liest man im Report. Und weiter: «In Kollisionen zwischen Pkw und Rad trägt der Autofahrer zu drei Vierteln, der Radfahrer nur zu einem Viertel die Hauptschuld. In Personenschadenunfällen zwischen Rad und Fussgänger ist der Radfahrer zu 59 Prozent hauptverantwortlich. In Kollisionen zwischen Pkw und Fussgänger schliesslich ist der Pkw-Fahrer zu 74 Prozent Hauptverursacher. Die (...) Diskussion um unser Verkehrsklima und um das neue Rowdytum (...) darf diese Verteilung der Verantwortung nicht ganz aus dem Blick verlieren.»Im Hinblick auf die Schulwege unserer Kinder stellt der VCL fest: Kinder können nicht verkehrsgerecht sein – aber sie haben ein Recht auf einen selbstständigen, sicheren Schulweg. Also müssen wir den Verkehr kindergerecht machen – mindestens auf allen Quartierstrassen und den Schulweg-Kreuzungen. Voraussetzungen für einen kindergerechten Verkehr sind: ? Tempo 30 auf allen Quartierstras-sen und an neuralgischen Punkten von Durchgangsstrassen. ? Fussgänger- und fahrradfreundliche Strassenraumgestaltung, die ein Miteinander ermöglicht. ? Sichere Überquerung von Hauptstrassen durch klar signalisierte Fussgängerstreifen, auf stark befahrenen Strassen mit Mittelinsel; falls nötig mit Temporeduktion.

Vorstand des VCL

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