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Leserbrief

Bewertung der?Liegenschaften für Steuerzwecke

Pepi Schädler,Gross-Steg 105, Triesenberg | 16. August 2013

Die Bewertung ist seit Jahren für die Mehrheit der Steuerzahler ein Buch mit sieben Siegeln, das heisst nicht transparent. Meine Analyse hat nun ergeben, dass in den vergangenen Jahrzehnten eindeutig durch Landes- und Gemeindebehörden gegen das alte Steuergesetz verstossen wurde. Die Gründe sind nicht bekannt oder können nur vermutet werden. Gemäss Artikel 44 des alten Steuergesetzes, gültig bis Ende 2010, war für die Berechnung der Vermögenssteuer der Verkehrswert heranzuziehen. Der Verkehrswert setzt sich zusammen aus: Landwert, Gebäudewert, Realwert/Zeitwert, Ertragswert. Daraus entsteht der Verkehrswert = Marktwert. Klare Definition kann im Internet «gegoogelt» werden.Gesetzesverstösse sind eigentlich strafbar. Ein Untersuchungsausschuss muss deshalb zur Klärung und Aufarbeitung der Vergangenheit eingesetzt werden.Meine Analyse mit dem Titel «Die seltsame, zu hinterfragende Geschichte über die Steuerschätzwerte von Liegenschaften im FL» habe ich im Mai 2013 an die Regierung weitergeleitet. Ich gehe davon aus, dass die Regierung die Vergangenheit aufklären lassen wird und ich bin überzeugt, dass viele Mitbürger auch an einem detaillierten Aufklärungsbericht interessiert sind. Abschliessend noch eine Information zum Thema Besteuerung/Nichtbesteuerung von Mieterträgen. Im Interview mit dem Volksblatt vom 8. August 2013 äusserte sich auf eine entsprechende Frage S. D. Fürst Hans Adam wie folgt: «Die Mieteinkünfte würde ich besteuern. Für mich besteht absolut kein Grund, diese Einnahmen zu privilegieren.» Ein Kommentar dazu erübrigt sich.Der Krug geht zum Brunnen bis er bricht.

Pepi Schädler,Gross-Steg 105, Triesenberg


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