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Leserbrief

Sparen – oder?doch nicht?

Martha Negele,Sandweg 11, Triesen | 14. August 2013

Montag, den 12. August 2013. Ich werfe einen Blick auf die Zeitung und glaube kaum, was ich lese: 130?000 Franken Medienförderung für 1FLTV. Ein schlechter Scherz? Leider nicht. Dieser Sender ist ja wohl etwas vom Überflüssigsten in unserem Land. Wie kann es sein, dass man öffentliche Gelder dermassen verschleudert, wo doch eigentlich sparen eher angesagt wäre. Wenn ich dann auch noch zur Kenntnis nehmen muss, dass der zuständige Herr eine Konzessionserweiterung für drei Radiosender in Liechtenstein beantragt hat, läuten bei mir nun wirklich alle Alarmglocken. Zum einen frage ich mich, was in aller Welt wird er den ganzen Tag senden – wohl eine berechtigte Frage, wenn man die «Vielfalt» der Ausstrahlungen von 1FLTV und deren Qualität in Betracht zieht. Dazu kommt, dass für diese Sender ohne Zweifel ebenfalls Fördergelder beantragt werden! Auch Gebühren wären natürlich sehr willkommen. Ich kann also nur hoffen, dass die für die Erteilung solcher Konzessionen zuständigen Stellen verantwortungsvoll handeln und diese nicht erteilen werden.Das bringt mich natürlich zum Thema Radio L. Schon allein der Gedanke, Gebühren von Leuten einfordern zu wollen, denen es nicht einmal im Traum einfällt, Radio L einzuschalten, ist eine absolute Frechheit. Wenn Radio L nicht in der Lage ist, sich selbst zu finanzieren müssen die Verantwortlichen Anstand genug haben um den Sender zu schliessen.Was die Rundfunkgebühren im Allgemeinen betrifft, vertraue ich auf den gesunden Menschenverstand der Liechtensteiner, das heisst darauf, dass die Einführung solcher Gebühren abgelehnt wird.

Martha Negele,Sandweg 11, Triesen

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