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Leserbrief

Zeit zum?Nachdenken und glücklich leben

Sr. Alma Pia, ASC, Kloster St. Elisabeth, Schaan | 10. August 2013

Ferien! Gott bietet uns eine sehr wirksame Erholung in seiner Natur gratis an: Berge, aber nicht mit Mountainbike oder Marathon, sondern gemütlich auf Schusters Rappen erobern und/oder von der Rastbank betrachten. In der Familie oder mit Freunden plaudern über Dinge, die uns freuen, uns Mut machen und gratis zu haben sind.Bestärken wir einander im Glauben an das Gute; tun wir es, selbst wenn uns die Lust dazu fehlt! Wir werden dafür mit innerer Freude belohnt – wie die Menschen am Weltjugendfest in Rio, die der Regen an den schöneren Platz am Meer vertrieben hat. Waren auch Liechtensteiner/Innen dabei?Vergessen wir auch in den Ferien nicht, dass die Güter der Erde allen gehören! Gott stellt uns Sonne, Erde, Luft und Wasser gratis zur Verfügung; aber niemand darf sie verkaufen oder gar vergiften. Vor allem aber: Kein Mensch darf «verkauft» werden. Jeder ist von der Empfängnis an Gottes geliebtes Kind, völlig unabhängig von seinen körperlichen und geistigen Eigenschaften. Der auferstandene Gekreuzigte ist DAS Mass, der Garant der Hoffnung. Er ist «der Weg, die Wahrheit, das Leben». Jeder Sonntag will uns Mini-Ferien schenken. Russen nennen den Sonntag «Auferstehung»! Der Auferstandene sandte uns den Heiligen Geist, der uns alles lehren möchte, was uns zum Heile dient – auch die gerechte Lebens- und Wirtschaftsordnung, die alle menschenwürdig leben lässt und Kriege überflüssig macht. Denn die Wirtschaft ist nicht Leben! In der Wirtschaft geht es um Geld, im «richtigen» Leben um die menschliche Würde. Gönnen wir uns Glück gratis!

Sr. Alma Pia, ASC, Kloster St. Elisabeth, Schaan

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