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Leserbrief

Politik-Arbeit ohne Glanz und Gloria

Walter-Bruno Wohlwend,In der Blacha 50, Planken | 13. Juli 2013

Beide Landeszeitungen widmeten den relativ stabil gebliebenen Gesundheitskosten in ihren Freitag-Ausgaben (12. Juli) positive Schlagzeilen: «Kosten kaum gestiegen» oder «OKP-Ausgaben stiegen 2012 nur um 0,03». Die Grundinformationen für die positiven Aufmacher lieferte das Amt für Statistik mit der Krankenkassen-Statistik 2012.Für einmal, so denke ich, könnte man die Arbeit der im Frühjahr ausgeschiedenen Gesundheitsministerin also loben. Denn kein Regierungsmitglied zwischen 2009 und 2013 (und früher) ist vom Parlament und teils auch von der Öffentlichkeit so stark kritisiert worden wie Frau Renate Müssner. Eine Reihe unqualifizierter Vorwürfe bis hin zu Rücktritts-Aufforderungen kann man in den Protokollen nachlesen. Dabei ist es u. a. ihr Verdienst, dass z. B. die Bedarfsplanung, welche die Zulassung neuer Ärzte für die OKP regelt, angepasst wurde oder sich die Medikamentenkosten durch die Förderung von Co-Marketing-Arzneimitteln (identisch mit dem Originalmedikament mit anderer Verpackung) kostensenkend auswirken. Diese und weitere Massnahmen werden teils erst im Laufe dieses Jahres ihre volle Wirksamkeit erreichen.Spät zeigt sich nun, dass man auch jenseits von Glanz und Gloria gute, effiziente Arbeit in der Politik leisten kann.


Walter-Bruno Wohlwend,In der Blacha 50, Planken


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