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Leserbrief

Erreichbarkeit durch Bahn als Rückgrat

Vorstand Verkehrs-Club?Liechtenstein (VCL) | 13. Juli 2013

Unsere Nachbarn investieren viel Geld in ihre Bahnen. Durch ein besseres Angebot wollen sie erreichen, dass noch mehr Leute auf den Mittelverteiler Bahn und Feinverteiler Bus umsteigen. Davon können auch wir profitieren. Durch den Ausbau der Bahnstrecke Feldkirch-Buchs zur S-Bahn «FL–A–CH» im 30-Minutentakt erhöhen wir die Erreichbarkeit unseres Wirtschaftsstandorts Liechtenstein beträchtlich. Verbunden mit Betrieblichem Mobilitätsmanagement werden viele Einpendler gern auf den deutlich attraktiveren öffentlichen Verkehr umsteigen und unsere Strassen entlasten.Heute benützen täglich gegen 600 Fahrgäste (also gegen 300 Personen zwei Mal pro Tag) die 8 Bahnkurse zwischen Feldkirch und Buchs mit Ziel Liechtenstein. Der Nutzen der S-Bahn wurde im Bericht und Antrag 101/2011 ab Seite 21 dargelegt und im Landtag zur Kenntnis genommen. Die Abschätzung des Fahrgastpotenzials durch Fachleute hat 3400 bis 4500 Personen pro Werktag ergeben. In den offiziellen Zahlen ist das grenzquerende Aufkommen aus Österreich und Schweiz mit Ziel oder Quelle in Liechtenstein berücksichtigt. Betrachtet man nur die Arbeitspendler aus Vorarlberg mit Bahnhof in ihrer Kommune und Ziel in unseren Gemeinden Mauren, Eschen, Gamprin, Schaan, Vaduz, Triesen so ergibt sich Folgendes: etwa 5400 der total 8100 Einpendler haben nach Bahnausbau potenziell die Möglichkeit, per öffentlichem Verkehr zur Arbeit nach Liechtenstein zu kommen. Wenn nur ein Drittel dieser Einpendler aus Vorarlberg auf die Bahn umsteigt, erreichen wir an Werktagen schon das offiziell geschätzte Fahrgastpotenzial. Die S-Bahn ist also ein Gewinn für uns alle!


Vorstand Verkehrs-Club?Liechtenstein (VCL)

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