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Leserbrief

Etwas mehr ?Geschmeidigkeit, meine Herren

Karin Jenny, Nendeln | 8. Juli 2013

Zugegeben, die Karikatur im Magazin «Weiss» hat ihre Schwächen. Man versteht sie nicht. Das kann vorkommen. Dass dabei nun Versatzstücke dieser Karikatur überinterpretiert werden, scheint eine Folge des Nichtverstehens zu sein. So weit, so schlecht.Interessant bei der ganzen Aufregung aber ist, dass jetzt Äpfel mit Birnen verglichen werden. Die etwas unglücklich geratene Karikatur ist das eine, die Landtagsarbeit der Freien Liste das andere. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Und selbst wenn man eingesteht, dass die Karikatur nicht eindeutig genug ist, muss wohl jeder öffentliche Mensch damit leben, irgendwann einmal Gegenstand von Karikaturen zu werden. Und das ist für die Betroffenen nur selten lustig, mit Humor jedoch zu bewältigen.Jürgen Beck beschwört in seinem Leserbrief die ach so gute Zusammenarbeit zwischen der früheren FL und der heutigen. Sorry, Herr Beck, aber so harmonisch, wie Sie das nun darstellen, war es nicht und harmonischer, als es heute ist, kann es kaum mehr werden. Die Landtagsabgeordneten der Freien Liste fallen kaum als unqualifizierte Neinsager auf, noch verhalten sie sich despektierlich gegenüber den anderen. Und das «fl-info» war früher auch schon Gegenstand roten oder schwarzen Ärgers. Und das bleibt hoffentlich auch beim Magazin «Weiss» so. Jetzt einen kunstvollen Strick zwischen Karikatur und den Textbeiträgen im Magazin «Weiss» zu drehen, ist doch Populismus pur. Etwas mehr Geschmeidigkeit, meine Herren – dann verkraften Sie künftig die Inhalte des Magazins «Weiss» besser.


Karin Jenny, Nendeln

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