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Leserbrief

Der Verlust der (weissen) Unschuld

Jürgen Beck, ehemaliger?Landtagsabgeordneter,?Schaanerstrasse 41, Vaduz | 5. Juli 2013

Oder: der tiefe Fall der Freien Liste. Vorbei ist die Zeit, als ich noch mit einem Paul Vogt, einer Andrea Matt und einem Pepo Frick im Landtag Debatten führen konnte. Ideologisch wären wir nie auf den gleichen Nenner gekommen, behandelt haben wir uns aber immer mit Anstand und Respekt.In einer Karikatur des «Weiss Magazins» benutzt die Freie Liste Mittel, die wir bisher nur von rechtspopulistischen Gruppierungen kannten. Die Freie Liste zeigt mit dieser Karikatur, dass sie nicht davor zurückschreckt, Menschen, die nicht so sind wie andere, in einer menschenverachtenden Art und Weise für ihre Zwecke zu missbrauchen.So schnell kann es also gehen, vom Opfer zum Täter. Gleichheit und Brüderlichkeit gelten halt nicht für alle. Ob die Freie Liste noch tiefer fallen kann, wird sich zeigen. Irgendwie schade, ihr habt nun im wahrsten Sinne des Wortes eure Unschuld verloren. Erkundigt euch bei euren Gründern, was Anstand und Respekt bedeutet, entschuldigt euch beim liechtensteinischen Volk und entschuldigt euch bei Herbert Elkuch.

Jürgen Beck, ehemaliger?Landtagsabgeordneter,?Schaanerstrasse 41, Vaduz

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