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Leserbrief

Das menschliche Tier

Leni Marxer,St. Martins-Ring 16, Eschen | 28. Juni 2013

Entsetzt über den menschenunwürdigen Artikel von Peter Singer vom vergangenen Samstag im «Volksblatt», sehe ich mich veranlasst, vehement gegen die Behauptungen von Herrn Singer zu protestieren. Die Geburt eines behinderten Kindes bezeichnet Peter Singer als die Geburt eines Tieres! Mit Hilfe der abstraktesten Theorien des Thomas von Aquin versucht der Bioethiker, Schwangerschaftsabbrüche als Lösung zu rechtfertigen – ein schwerstbehindertes Kind ist für ihn nicht mehr als ein «menschliches Tier» und gehört abgetrieben, getötet und entsorgt! Die Unantastbarkeit des menschlichen Lebens – und damit der Menschenwürde – ist für ihn unzeitgemäss. In seinem Buch beschönigt und rechtfertigt er die Praxis der Abtreibung mit dem Argument, dass diese behinderten Kinder keine Personen seien, sondern «lebensunwürdiges Zellmaterial».Ich rufe euch Mensch auf: Wehrt euch gegen diesen Zeitgeist und entgegnet ihm mit Liebe zu allen Menschen, ob behindert oder nicht. Wie wertvoll und lebenswürdig ein Mensch ist, hängt nicht von körperlicher Fitness oder Leistungsfähigkeit ab – oder doch?

Leni Marxer,St. Martins-Ring 16, Eschen

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