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Leserbrief

Jürgen Beck:?VU in der Krise?

Walter-Bruno Wohlwend,In der Blacha 50, Planken | 28. Juni 2013

Der frühere Landtagsabgeordnete Jürgen Beck ist aus der Vaterländischen Union (VU) ausgetreten. In einer Medienerklärung hat er sich artig bedankt und angekündigt, dass er künftig seinem ehemaligen «Wegbegleiter», dem Ex-VU-Landtagsabgeordneten Harry Quaderer, «zur Verfügung» stehen werde. Dass dabei einige Späne flogen (Seilschaften, Günstlingspolitik usw.), scheint menschlich verständlich.Vorweg: Ich bin kein grosser Freund von Partei-Aus- und Übertritten in unserem Land. Egal wen sie betreffen und welche Parteien. Unter dem Strich bringen sie unserer Landes-Politik wahrscheinlich nicht viel, wenn überhaupt.Trotzdem bin ich von der heftigen Reaktion von VU-Exponenten (vom Vaduzer Parteiobmann bis zum Präsidenten) im «Vaterland» vom 26. Juni sehr überrascht. «Rundumschläge», «Danke, Tschau und viel Glück», populistische Motive usw.Dabei gibt es einen entscheidenden Unterschied zwischen dem VU-Austritt von Harry Quaderer und Jürgen Beck. Harry hat als amtierender Abgeordneter der VU-Fraktion den Rücken gekehrt und sie damals um die absolute Mehrheit im Landtag gebracht. Aus guten Gründen, vielleicht. Jürgen hat sich frei von jedem Mandat für den Wechsel entschieden. Wem schadet das eigentlich? Warum diese ungewöhnlich grosse Aufregung?Die Krise, in der die VU derzeit steckt, scheint noch tiefer zu gehen, als das Wahlresultat vom 3. Februar 2013 gezeigt hat. Sie wird sich wieder erholen. So wie die FBP mehr als einmal in den letzten Jahrzehnten schwierige Situationen zu meistern hatte. Ich hoffe es sehr, im Interesse der Demokratie und der politischen Stabilität unseres kleinen Landes.


Walter-Bruno Wohlwend,In der Blacha 50, Planken

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