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Leserbrief

G-8 in Irland

Sr. Alma Pia, ASC,?Kloster St. Elisabeth, Schaan | 22. Juni 2013

In den Afrika-Nachrichten habe ich gelesen, dass sich die Kirchenführer in Afrika Anfang Juni an diese «mächtigsten» Vertreter der Weltwirtschaft gewendet haben. Sie begrüssen, dass die Ernährungssicherheit endlich auf ihrer Traktandenliste steht, sind aber «besorgt, dass die Menschenrechte und die grundlegenden Ursachen des Hungers noch immer ignoriert werden». Es brauche «nicht mehr Wachstum, sondern freieren Zugang, effektivere Kontrolle und bessere Verteilung besonders für kleinere Landwirtschaftsbetriebe, die 80 Prozent der afrikanischen Bevölkerung mit Nahrung versorgen».Das ist wohl eine der wichtigen «Weisheiten in den Religionen», von denen der Atheist und Philosoph A. de Botton in seinem Buch «Religion für Atheisten. Vom Nutzen der Religionen für das Leben» schreibt – zum Ärger der Atheisten. «Sonntag», berichtete darüber. Dort wird Botton wörtlich zitiert: «Die Weisheit, die in den Religionen steckt, ist zu wertvoll, als dass man sie nur den Gläubigen überlassen darf ... Sie gehört der gesamten Menschheit. Die Religionen sind insgesamt zu nützlich, wirkungsvoll und intelligent ...»Unsere Medien sind davon kaum überzeugt. Kein Wort darüber in den Berichten über die 8 «Grossen» in Irland. Nahmen diese die weise Bitte der Kirche zugunsten der Armen gar nicht auf ihre Agenda? Kennen sie vielleicht Bottons Buch nicht oder ärgern sie sich darüber? Oder zählen sie zu den «religiösen» Menschen, die diese Weisheit nicht leben? Zum Glück sicher nicht alle! Und wir? Beten wir für sie und für uns um Mut, die Weisheit des Glaubens zu tun!

Sr. Alma Pia, ASC,?Kloster St. Elisabeth, Schaan

Die Regierung spart

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