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Leserbrief

«Money has to serve, not to rule!»

Robert Allgäuer,Schalunstrasse 17, Vaduz | 1. Juni 2013

Am 16. Mai 2013 hat Papst Franziskus anlässlich der Überreichung der Beglaubigungsschreiben mehrerer Botschafter beim Heiligen Stuhl mit heftigen Worten die Herrschaft des Geldes in der Welt an den Pranger gestellt. Die Negation des Primats des Menschen sei der eigentliche Ursprung der heutigen Krise. Mit dem Fetischismus des Geldes sei ein neuer Götze geschaffen worden. Selbst der Mensch werde als Konsumgut betrachtet. Es gelte weiterhin, die Worte des hl. Johannes Chrysostomus zu beherzigen: «Den eigenen Besitz nicht mit den Armen zu teilen, heisst sie zu bestehlen und ihnen das Leben zu nehmen. Denn es sind nicht unsere Güter, die wir besitzen, sondern die ihren.» Papst Franziskus appelliert mit Leidenschaft an die Politiker und die Führungskräfte der Finanzwelt, dem Gemeinwohl zu dienen und Ethik und Solidarität zu berücksichtigen. Das gilt auch für Liechtenstein! «Geld soll dienen und nicht herrschen.» Der Papst sprach englisch. Das Geld spricht meistens englisch. Darum am Schluss zurück zum Titel.

«Money has to serve, not to rule!»

Robert Allgäuer,Schalunstrasse 17, Vaduz

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