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Leserbrief

Geld aus dem?Sparkässile

Nikolaus Frick,Rüfestrasse 5, Vaduz | 18. Mai 2013

Stellen Sie sich vor: Eines Ihrer Enkelkinder oder Kinder kommt weinend und schluchzend zu Ihnen und beichtet, dass es eine Scheibe eingeschlagen habe. Versehentlich sei das passiert. Wie es die Tränen abwischt, fragt das Kind, ob es nun die Scheibe zahlen müsse. Sie streichen über die Haare des Kindes, schütteln milde lächelnd den Kopf und sagen: «Ach, woher auch, mein Liebes, das musst du nicht zahlen. Ich nehme dir das Geld für die kaputte Scheibe einfach aus deinem Sparkässile.»Sie meinen, das sei jetzt aber fies und das arme Kind werde reingelegt? Ja, das wird es. Es wird genauso reingelegt, wie die Regierung versucht, uns reinzulegen in Sachen Pensionskassendebakel: Das 300-Millionen-Franken-Loch werde, sagt Regierungschef Adrian Hasler ganz unschuldig, «aus Staatsmitteln finanziert. Kein Bürger muss in die eigenen Taschen greifen, um einen Beitrag zu leisten».Staatsmittel sind Volksvermögen! Sie sind unser Sparkässile für schlechte Zeiten! Wenn auch Sie nicht einverstanden sind, dass für nicht finanzierte Luxusrenten in unser Sparkässile gegriffen wird, unterstützen Sie uns auf www.beamtakassa.li. Die Vertraulichkeit Ihrer Angaben garantieren wir. Wir fordern faire Renten und eine gerechte Verteilung der Lasten auf Versicherte, Pensionisten und das Volksvermögen. Wenn nötig werden wir die unausgewogene Regierungsvorlage bekämpfen und eine Volks-initiative starten. Helfen Sie uns dabei!


Nikolaus Frick,Rüfestrasse 5, Vaduz

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