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Leserbrief

Leib und Leben – Kopf und Kragen

Willy Marxer Schwarze Strasse 4, Eschen | 13. Mai 2013

Als ich vor gut einem Jahr den fürchterlichen Zusammenstoss eines Radfahrers mit einer der schwarzgelb markierten Auto-Absperrungen (bestehend aus jeweils zwei Pollerpfosten) auf dem Rheindamm beobachtete, war’s für mich klar: Da steckt viel Unfallpotential, da muss einiges dringend verbessert werden. Die Pollerpfosten sind zu hoch, sie überragen grade mal knapp die meisten Fahrradlenkstangen und es kommt so beim Passieren leicht zur gefährlichen Berührung. Stürze sind vorprogrammiert. Das darf nicht sein! Ich schrieb also einen Leserbrief, appellierte an die zuständigen Stellen, an die Verkehrspolitik und habe gebeten die Poller – nicht nur die am Rheindamm – entsprechend herunter zu kürzen. Auch der Verkehrsclub Liechtenstein ( VCL ) hat sich mehrfach in gleicher Sache bemüht. Man weiss also längst allgemein von diesem Übel. Nur – erhoffte Verbesserungen lassen weiter auf sich warten. In wenigen Gemeinden ist Einsicht eingekehrt und man hat angefangen, da und dort entsprechend zu handeln. Es wurden Poller gekürzt, einige sogar ganz weggelassen, weil für unnötig befunden. Doch Vielerorts lebt man genau so weiter wie zuvor, riskiert weiterhin Leib und Leben der radfahrenden Bevölkerung. Bei Bekanntwerden jedes neuen Unfalls wünsche ich mir jeweils Kopf und Kragen der Verantwortlichen. Tut mir leid – mir ist inzwischen einfach so.

Willy Marxer Schwarze Strasse 4, Eschen

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