Leserbrief

Grosses Lob an?Landesspital Vaduz

Engelbert Schurte,Sägastrasse 27, Triesen | 7. Mai 2013

Ein grosses Lob an das Landesspital Vaduz von einem Patienten.Vor einigen Wochen hatte ich in der Nacht immer stärkere Schmerzen und rief einen diensthabenden Arzt an. Ich konnte sofort in die Praxis gehen. Er gab mir nur schnell Schmerztabletten und somit war es getan, doch die Schmerzen liessen nicht nach.So hat meine Frau versucht, in der Nacht einen Arzt zu erreichen, was leider nicht möglich war. Das Telefon wurde direkt ins Spital Vaduz umgeleitet und wir durften sofort kommen. Ausser einer Hirschkuh, die auf der Strasse stand, konnte uns nichts mehr aufhalten.Als wir im Spital Vaduz um circa zwei Uhr morgens angekommen waren, war der Arzt schon bereit und ich wurde sofort untersucht und es wurde ein Ultraschall gemacht. Er stellte fest, dass ich starke Gallenkoliken (Steine, Gelbsucht mit Entzündung) hatte, so konnte er mir sofort das richtige Schmerzmittel geben. Ich musste einige Tage in der Spitalbehandlung bleiben. Ich wurde von Prof. Dr. Horber und den Spitalärzten dann mit allen Geräten, die zur Verfügung standen, gründlich untersucht, auch bei den Nachbehandlungen. Ich wurde vom gesamten Personal Tag und Nacht vorzüglich behandelt (familiär, da man sich kennt in einem FL-Landesspital).Bei der Besprechung über den Operationstermin mit Prof. Dr. Horber wurde ich gefragt, in welchem Spital die Operation durchgeführt werden soll. Seine Empfehlung war, im Spital Vaduz mit Dr. Schmidle und Dr. Gassner die Operation durchzuführen. Ich habe dann noch andere Ärzte und Kollegen gefragt, die haben mir auch geraten, nach Vaduz zu gehen, da ich ja die Ärzte kannte und sie mich.Somit wurde die Operation mit den Ärzten besprochen und problemlos im Spital Vaduz durchgeführt. Ein Kompliment an die Ärzte und das Personal des Spitals Vaduz!Leider musste ich auch feststellen, dass das Spitalgebäude sich in einem nicht mehr tragbaren und nicht neuzeitlichen Zustand befindet. Es ist circa 40 Jahre alt. Ich bin der Meinung, dass es Zeit wäre, eine Lösung für einen Neubau zu finden, zum Teil nur provisorische Anbauten. Wir geben auch Millionen für Sporthallen, Schwimmbäder, Schulen, Umführungsstrassen, S-Bahnen, Luxus-Renten für Staatsangestellte ... etc. aus. So wäre es angebracht, auch für alle FL-Einwohner, sei es für die Geburt oder Krankheit, eine Spitallösung zu finden.

Engelbert Schurte,Sägastrasse 27, Triesen

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