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Leserbrief

Busbuchten?oder Fahrbahn-?haltestellen?

Verwaltungsrats und?Geschäftsleitung des Verkehrs-?betriebs LIEmobil | 2. Mai 2013

Anlässlich der Landtagssitzung vom 24./25. April 2013 stellten gleich zwei Abgeordnete kritische Fragen zur Verkehrsinfrastruktur. Eine dieser Anfragen lautete wie folgt: «Die Bushaltestellen werden landauf/landab umgestaltet. Neben der teuren Gestaltung mit Inseln, die der Sicherheit dienen sollen, werden meistens auch die Busbuchten aufgehoben. Neben der unnötigen Störung des Verkehrsflusses ergeben sich dadurch auch Gefahren. So warten unsere Kinder nicht mehr zwei Meter weg von der Stras-se, sondern stehen direkt am Stras-senrand. Wie stellt sich die Regierung zu dieser Problematik, dass einerseits ein Störfaktor geschaffen wird und es der Sicherheit auch nicht zuträglich ist?»Die zweite Anfrage bezog sich auf die Fahrbahnhaltestelle bei den Weiterführenden Schulen Triesen. Die Antwort zu dieser Anfrage lautete unter anderem: «Selbstverständlich werden sämtliche Massnahmen an der Infrastruktur des öffentlichen Verkehrs, für welche das Amt für Bau und Infrastruktur (ABI) gemäss Personenbeförderungsgesetz zuständig ist, mit der Geschäftsleitung bzw. der Betriebsleitung der LIEmobil abgestimmt.» Der neu tätige Verwaltungsrat distanziert sich explizit von solchen Massnahmen, die unseres Erachtens zu Recht im Landtag kritisch hinterfragt wurden. Der Verwaltungsrat der LIEmobil hat mit dem ABI sowie den Regierungsmitgliedern diesbezüglich seit Längerem Gespräche geführt und der früheren und der amtierenden Regierung folgenden Grundsatz-Beschluss vom 20. Februar 2013 zugestellt:«(…) Es ist darauf zu verzichten, weitere Busbuchten aufzulösen. Stattdessen soll die Errichtung von Busspuren und der dafür notwendige Grunderwerb von Land und Gemeinden gezielt vorangetrieben werden. Die knappen Staatsgelder sollen für Massnahmen zur Verflüssigung des Gesamtverkehrs im Sinne des übergeordneten Handlungsbedarfs des Mobilitätskonzepts eingesetzt werden, wonach regelmässige Überlastungen des Strassennetzes durch organisatorische und bauliche Massnahmen auszuschliessen sind. (...)»Konkret sprach sich der Verwaltungsrat z.B. dagegen aus, dass neu auch die beiden Busbuchten bei der Haltestelle Universität/Ebenholz in Vaduz aufgelöst und durch Fahrbahnhaltestellen mit Inseln ersetzt werden sollen. In dieser Angelegenheit ist der Verwaltungsrat der LIEmobil nach wie vor mit den zuständigen Stellen der Regierung und des ABI in Verhandlung. Wie oben erwähnt gibt es dazu bereits Korrespondenz und Sitzungen wurden abgehalten. Weitere Besprechungen sind beabsichtigt. Da nun die Presse, wie dies zum Beispiel am letzten Samstag erfolgte, über die Anfragebeantwortung das Foto eines LIEmobil-Busses mit dem Vermerk «Das Busunternehmen ist bei der Haltestellengestaltung involviert» publizierte, sahen wir uns gezwungen, die Meinung des Verwaltungsrates und der Geschäftsleitung der LIEmobil ebenfalls öffentlich darzulegen.

Verwaltungsrats und?Geschäftsleitung des Verkehrs-?betriebs LIEmobil

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