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Leserbrief

Gleiches Recht für alle Liechtensteiner und Liechtensteinerinnen

Wolfgang Hilti und Nina Schwarzkopf-Hilti, Boja 41, Eschen | 27. April 2013

Ein Liechtensteiner im Ausland, der seine Staatsbürgerschaft aufrechterhält, behält sie sicher aus einem gewissen Respekt und Stolz auf sein Land. Daher haben uns gewisse Argumente des Landtags irritiert. Denn wir sind der Ansicht, dass auch Auslandsliechtensteiner/-innen die gleichen Chancen und Rechte haben sollen, wie die im Land wohnenden. Ihr Interesse schrumpft sicher nicht proportional zur Distanz zu ihrer Heimat. Ob jemand 5 km, 1000 km oder mehr entfernt lebt, macht doch keinen Unterschied. Und wenn Auslandsliechtensteiner/?-innen gar kandidieren wollen, müssen sie ohnehin ins Land zurückkehren, um gewählt zu werden und die Politik mitzugestalten. Heute ist es durch das Internet jederzeit möglich, sich laufend über das aktuelle Geschehen im eigenen Land zu informieren und es mitzuverfolgen. Hier Kriterien anzulegen, wie in verschiedenen Voten zur Sprache kam, finden wir nicht angebracht und deplaziert. Was jedoch von den Auslandsliechtensteiner/-innen verlangt werden dürfte ist, dass sie ihre Daten und damit auch ihr Interesse an der Politik in einem zeitlichen Intervall von z. B. 5 Jahren in einer Wählerevidenzliste (analog Österreich) aktualisieren. Dadurch wäre ihr Interesse am Geschehen in Liechtenstein ersichtlich. Werden wir doch endlich weltoffener und lassen auch den Input von Liechtensteiner/innen, die im Ausland leben, zu. Der Blick von aussen würde uns nur gut tun. Warum wir davor Angst haben sollten, können wir nicht nachvollziehen.

Wolfgang Hilti und Nina Schwarzkopf-Hilti, Boja 41, Eschen


Verkehrspolitik

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