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Leserbrief

Seltsame Methoden der Landesbank

Hans Ospelt,Vaduz | 17. April 2013

In den Finanzmedien der Schweiz liest man, dass die Landesbank in den vergangenen Jahren über 400 Millionen Franken durch schlechtes Banking in den Sand gesteckt hat. Die Landesbank schweigt. Ehemalige Direktoren werden mit hohen Abgangsentschädigungen «belohnt». Neue Geschäfte möchte die Landesbank in der Ukraine und in Kasachstan machen, obwohl allgemein bekannt ist, dass gerade in diesen Ländern die Korruption und Wirtschaftskriminalität sehr hoch sind. Sollen weitere Millionen Landeseigentum vernichtet werden? In den hiesigen Zeitungen liest man, dass die Landesbank das ausländische Star-Ensemble des FC Vaduz mit einer Million Franken sponsert. Sind diese Söldner der Bank wichtiger als die einheimischen LLB-Kunden in Schaan und Triesenberg? Die Landesbank sagt, dass sie mit der Schliessung der Filialen zwei Millionen Franken einsparen wird. Dies, obwohl allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der beiden Filialen eine Job-Garantie gewährt wurde. Es ist schlicht und einfach unerklärlich, dass die Mieten und der Unterhalt der beiden Filialen, welche in bankeigenen Gebäuden eingemietet sind, zwei Millionen Franken kosten sollen. Wann wird die Bevölkerung ehrlich informiert? Die Millionengehälter des Verwaltungsrats und der Geschäftsleitung entsprechen in keiner Art und Weise der Grösse und der Verantwortung des Geschäftes. Es ist höchste Zeit, dass wir in Liechtenstein wieder zur Normalität zurückfinden. Als Hauptaktionär hat die Regierung Tschütscher diese Methoden ganz offenbar unterstützt. Fazit: Regierung und Landesbank haben den Boden unter den Füssen längst verloren. Die Regierung Tschütscher hat die Quittung bei den Wahlen zu Recht bekommen. Wer straft die Landesbank ab?

Hans Ospelt,Vaduz

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