Leserbrief

Das Katholische auf der Abschussliste

Urs Kindle, Mauren | 11. April 2013

1. Kein gottgefälliger Gläubiger verurteilt Andersgläubige. Das bedeutet aber nicht, dass man nicht von der Wahrheit des eigenen Glaubens überzeugt sein darf.2. Es wird seit Langem versucht, in erster Linie den Katholizismus zu verleumden, zu attackieren und schliesslich zu zerstören. Konservative (=bewahrende, rettende!) Geistliche beziehungsweise Einstellungen geisselt man als «intolerant».3. Denn: Man manipuliert uns dahingehend, Teil einer pseudo-christlichen (nicht-christlichen!), multireligiösen Verschmelzung, einer dämonischen (!) «Eine-Welt-Religion», zu werden, welche die Mitläufer ins Verderben führt. Tatsache. Wer dagegen ist, wird als «ultrakonservativ» bzw. als «intolerant» gebrandmarkt werden.4. Es war ursprünglich Spiegel.de, welches das konservativ-katholische Online-Portal Gloria.tv undifferenziert durch den Schmutz zog. War die Sache in Zusammenhang mit den verwerflichen Hakenkreuzen wirklich so eindimensional? Oder war mal wieder das Katholische auf der medialen Abschussliste? Auch konnte man auf Spiegel.de zur Osterzeit lesen, man «feiere … die Auferstehung des Herrn. Zumindest die radikalen Geisteskranken, die man bei uns Christen nennt, tun es». (Matthias Matussek, Spiegel.de, 30. März 2013) Das heisst, wer an die Auferstehung Jesu Christi glaubt, riskiert heutzutage gar von dieser meinungsbildenden Zeitschrift unpoetisch «radikaler Geisteskranker» genannt zu werden. 5. Das Katholische wird weltweit massivst unterhöhlt. Unter anderem mittels verdrehten Toleranz-Forderungen gegenüber anderen Religionen. Überspitzt formuliert: Werden wir nächstens die Kruzifixe aus Liechtenstein entfernen, etwa «um die Gefühle der Andersgläubigen nicht zu verletzen» …? 6. Jesus-Botschaft: «Die (verdrehte) Toleranz kann die perfekteste Maske für das Böse sein (…). Im Namen der Toleranz werden Menschen ermordet (z. B. via Abtreibungen!), wird ihnen ihre Freiheit verweigert und vor allem das Recht aberkannt, für moralische Gerechtigkeit zu kämpfen. Oh ja, (Menschen-)Kinder, seid gewarnt, seid wachsam und auf der Hut, denn die Toleranz ist eines von Satans liebsten Täuschungsspielen.» (www.diewarnung.net, 18. Dezember 2010)7. «Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben» (Joh. 14,6): Wenn man zu diesen vertrauenswürdigen Bibelworten Jesus beziehungsweise zu den Zehn Geboten steht, hat dies mit Intoleranz nichts zu tun. Dessen dürfen sich auch die Politiker bewusst sein.

Urs Kindle, Mauren

Humanitäres

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