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Leserbrief

LLB ist Landesbank

Walter Meier, Mauren | 8. April 2013

Schon das Wortspiel «Landesbank oder LLB» zeigt das populistische Vorgehen Ihres Leserbriefes, Herr Landtagsabgeordneter H. Quaderer. In der letzten GV der Landesbank forderte der Hauptaktionär, unser Land, vertreten durch den damaligen Regierungschef Klaus Tschütscher, dass die wirtschaftlichen Aspekte wie Sicherheit, aber auch Ertragsorientierung (Dividende) wichtig seien. Aber zuerst zum Menschlichen: Eine Kündigung, und da gebe ich Ihnen recht, ist immer tragisch für den Betroffenen. Aber im Bankwesen muss sie schon aus Datenschutzsicherung ohne Wenn und Aber fristlos sein. Das lehrt uns die Vergangenheit und dazu müssen wir unser Land nicht verlassen. Sicher hält die Bank bezüglich Lohnzahlung die gesetzlichen Fristen ein, oder nicht? Ich finde es gut, wenn grösster Wert auf Sicherheit gelegt wird und gekündigte Angestellte beim Auszug bewacht werden. Es ist auch in meinem ?Interesse, dass keine Millionen mehr an «Datenklauer» bezahlt werden müssen. Ihre Frage, wie viele Millionen durch Kreditgeschäfte in den letzten vier Jahren in den Sand gesetzt wurden, kann ich auch nicht beantworten. Aber ich könnte vielleicht ausfindig machen, wie viele Millionen im dreistelligen Bereich unser Land an Dividende von der LLB erhalten hat. Die Dividendenpolitik der LLB ist ganz im Landesinteresse, denn wir alle profitieren davon.Dass Bankgeschäfte für die Banken mit Risiken behaftet sind, wissen wir. Sogar Schweizer Banken standen am Abgrund und wurden durch die Eidgenossenschaft gerettet. Gottlob, denn das hätten unsere Banken kaum überlebt. Unsere Banken stehen wegen ihrer Grösse immer in einem Abhängigkeitsverhältnis zu anderen Banken. Dies zu ihren Ausführungen zum «Wilden Westen» und «Wilden Osten».Für die Gemeinden Schaan und Triesenberg ist die Schliessung der Agenturen bedauerlich. Ich könnte mir auch gut vorstellen, dass selbst die Agentur in Eschen nicht gewinnbringend ist. Ich sehe das als Goodwill für das Unterland, ebenso die LLB-Bankomaten in jeder Gemeinde. Genügt das nicht?Ihre Frage, ob es richtig ist, «warum politisch bestellte Verwaltungsräte sechstellige Tantiemen für ein paar Sitzungen bekommen», müssten sie als Politiker eher beantworten können.

Walter Meier, Mauren


Trennung Staat/Kirche

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