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Leserbrief

Zahlen bitte! 36?000 Franken pro Familie!

Nikolaus Frick,Vaduz | 30. März 2013

Eine schlechte Nachricht folgt der anderen. Vergangenen Donnerstag erfuhren wir von den fehlenden Reserven bei der AHV. Am Freitag informierte die Landesbank über den bevorstehenden Kahlschlag. Den Abbau von 240 Stellen und Filialschliessungen. Steigende Arbeitslosengelder, wegfallende Steuern und geringere AHV-Beiträge sind die Folge. Das vergrössert das 200-Millionen-Loch in der Staatskasse. Jüngere Leute fragen sich, ob sie später überhaupt noch eine AHV-Rente kriegen. Das Vaduzer Stimmvolk hat am Wochenende «Nein!» gesagt zum Schulneubau im Haberfeld. Mahnen diese Zeichen zur Vernunft? Ja. Sparen ist angesagt. Die Zeit des Luxus ist vorbei. Nicht so bei der PVS. 331 Millionen Franken sollen für die Sanierung der Pensionskasse der Beamten bezahlt werden. Nicht genug damit. Auch für die Zukunft wird an einer Luxusrente festgehalten. Diese liegt weit über dem regional üblichen Niveau. Pro Einwohner kostet das 9000 Franken. Pro Versicherten und Pensionisten bringt es 75?000 Franken. Im Durchschnitt. Können und wollen wir uns das leisten? Auf Kosten der Jüngeren und auf Kosten der nächsten Generation? Nein. Sicher nicht. Ich fordere den neuen Land tag auf, Alternativen zur PVS-Lösung der Regierung Tschütscher zu erarbeiten. Die Rahmenbedingungen sind: 1. Grösstmögliche Schonung der Staatskasse. 2. Festsetzung der Beamtenpension für die Zukunft im regional üblichen Rahmen. 3. Arbeitgeber und Arbeitnehmer zahlen in Zukunft je die Hälfte in die Pensionskasse ein. 4. Die PVS wird dem parteipolitischen Einfluss entzogen.Sollten diese Forderungen nicht berücksichtigt werden, ergreife ich das Referendum und führe einen Abstimmungskampf. Wollen Sie, liebe Leserin und lieber Leser, meinen Einsatz für eine sozial und finanziell ausgewogene Lösung des PVS-Debakels unterstützen? Dann melden Sie sich bitte. Per E-Mail unter fricknikolaus@gmail.com oder per Post. Gern halte ich sie auf dem Laufenden. Sobald es soweit ist, schicke ich Ihnen einen Unterschriftsbogen. Ihre Angaben behandle ich vertraulich. Darauf gebe ich Ihnen mein Ehrenwort.

Nikolaus Frick,Vaduz

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