Leserbrief

Zu viele Köche?verderben den Brei

Hans Gassner, Credo,?Laienbewegung im Erzbistum Vaduz | 28. März 2013

In letzter Zeit wurden Leserbriefe und Gastkommentare zu den Themen Konkordat und neuer Papst gegen den Erzbischof und das Erzbistum und dessen Priester veröffentlicht. Ich teile den Herren Robin Schädler, Otto Kaufmann, Günther Boss und auch dem Verein für eine offene Kirche sowie dem DU-Frak-?tionssprecher Harry Quaderer Folgendes mit (Herrn Othmar Kähli aus Zug ersuche ich, sich nicht in liechtensteinische Angelegenheit einzumischen. Wir sind keine Schweizer). Es gibt auch in den besten Familien hie und da ein schwarzes Schaf. Sobald aber im Erzbistum etwas passiert, wird unser Erzbischof an den Pranger gestellt. Auch über das Konkordat werden Gastkommentare veröffentlicht. Für das Konkordat ist Rom mit Rücksprache mit dem Erzbistum Vaduz zuständig. Diese Botschaft muss der offenen Kirche und allen Besserwissern einmal in Erinnerung gerufen werden. Ich zitiere ein altes Sprichwort: «Zu viele Köche verderben den Brei.»Papst Johannes Paul II. hat das Fürstentum Liechtenstein am 2. Dezember 1997 zum Erzbistum erklärt. Es ist bedauerlich, dass seit dieser Zeit ständig Nörgler am Werk sind. So auch beim neuen Papst Franziskus Bevor er nur ins Amt eingeführt wurde und die erste Amtshandlung vollzogen hat, wurden schon Stimmen laut, er sei konservativ und so weiter und so fort. Auch wurde berichtet, dass er einen Kniefall ausgelassen und noch immer nicht gesungen habe. Das sind die heutigen Medien und einzelne Personen die nur negatives berichten, vom Positiven wird keine Silbe geschrieben. Gott behüte uns von dieser Gesellschaft. Genau diese Personen hoffen, dass der neue Papst eine grosse Reformation ins Leben ruft, etwa das Zölibat aufhebt oder Frauen zum Priesteramt zulässt usw. Wenn das Zölibat aufgehoben würde, gibt es vielleicht auch Scheidungen, meine Damen und Herren, einfach zum Nachdenken.Ich hoffe, dass diese Leserbriefschreiber und der Gastkommentator sowie der Vorstand der offenen Kirche die Palmsonntagsmesse besuchten und den Leidenweg Christi hörten. Christus sagte: «Frieden hinterlasse ich Euch, meinen Frieden gebe ich Euch.» Diese Worte sollten einen Katholiken/-in nicht unberührt lassen. Ich wünsche allen schöne und erholsame Ostern.

Hans Gassner, Credo,?Laienbewegung im Erzbistum Vaduz

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