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Leserbrief

Präsident vertritt Anliegen des SCUL

Im Namen des SCUL-Vorstandes | 11. März 2013

Stellungnahme zum Artikel «Hallenbad SZU Bademeister-Team bittet Tschütscher um Gespräch» auf der Titelseite des «Volkblatts» vom 9. März 2013: Im besagten Artikel wird der Eindruck erweckt, wie der Präsident des Schwimmclubs Unterland (SCUL) persönlich im eigenen Sinne handeln würde. Der Vorstand des SCUL hält klar fest, dass unser Präsident in seiner Funktion die Anliegen des SCUL vertritt und sein Handeln im Sinne des Vereins sowie mit dem Vorstand abgesprochen ist. Das leidige Thema der Wasservergaben im Hallenbad des Schulzentrums Unterland beschäftigt den SCUL nun schon bald 3 Jahre. Allein dieses Thema würde eine ganze Zeitung füllen. Daher verzichten wir gern, hier die Vergangenheit aufzuwälzen. Fakt ist, dass zum Betreiben des Schwimmsports (Leistung- und Breitensport) nun mal Wasser benötigt wird. Ohne Wasser geht gar nichts! Daher wehrt sich der SCUL, dass das Hallenbad SZU zum Sammelsurium von irgendwelchen Gruppierungen und vor allem von kommerziellen Anbietern wird, welche allesamt in den umliegenden Hallenbädern keine Wasserflächen zur Verfügung gestellt erhalten, jedoch im Hallenbad SZU schon und dazu noch gratis und franko. Es ist doch schön, der Vater Staat stellt die Infrastruktur zur Verfügung und die kommerziellen Anbieter verdienen ihr schö nes Geld, ohne eine Gegenleistung zu erbringen und ohne finanzielles Risiko. Unsere Forderungen sind überhaupt nichts Aussergewöhnliches, sondern nur etwas, was in den umliegenden Hallenbädern und sogar praktisch in allen Hallenbädern der Schweiz ganz normal ist.Fakt ist auch, dass der SCUL als einer der Hauptnutzer des Hallenbades von den Vorstehern der Unterländer Gemeinden, welche zu 40 Personen den Unterhalt und Betrieb des Hallenbades SZU mitfinanzieren, eingeladen wurde, zu den von der Betriebskommission ausgearbeiteten neuen Reglementen aus Sicht unseres Vereins Stellung zu nehmen. Dem sind wir gern nachgekommen und haben eine entsprechende Stellungnahme abgegeben. Für diese Möglichkeit möchte der SCUL den Unterländer Vorstehern herzlich danken. Wie nun die Endfassung der neuen Reglemente aussieht, entzieht sich unserer Kenntnis, da wir diese nicht zu Gesicht bekommen haben. So wie wir vernommen haben, sollen die neuen Reglemente nun von der Regierung behandelt und genehmigt werden. Es bleibt zu hoffen, dass auch die Regierung die ehrenamtliche Vereinstätigkeit in den Vordergrund stellt und die kommerziellen Anbieter im Hallenbad des SZU der Vergangenheit angehören. Zum Schluss möchten wir anmerken, dass es nicht so ist, wie im oben erwähnten Artikel suggeriert wird, der SCUL das ganze Schwimmbad in Beschlag nimmt. Während der Trainingszeiten sollen grundsätzlich 2 abgesperrte Bahnen zur Verfügung stehen, welche bei Nichtbelegung durch den SCUL oder den Liechtensteinischen Schwimmverband auch in Zukunft anderen Vereinen zur Verfügung stehen. Übrigens hat der SCUL in den vergangenen 30 Jahren massgeblich zur Belebung des Hallenbades SZU beigetragen und dadurch auch eine Menge Eintrittsgelder generiert.


Im Namen des SCUL-Vorstandes

Thomas Meier, Vizepräsident
Projekt Haberfeld

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