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Leserbrief

Fastenzeit –?Freut euch!

Sr. Alma Pia, ASC,Kloster St. Elisabeth, Schaan | 9. März 2013

Mitten in der Fastenzeit feiern wir den Laetare-Sonntag mit der Aufforderung: «Freue dich!» Im Advent steht die gleiche Einladung am Gaudete-Sonntag! Bekannt ist wohl die schmunzelnde Behauptung: Ein trauriger Heiliger, ist ein trauriger Heiliger! Als besonders fröhliche Heilige kennen wir Don Bosco und Philipp Neri; Theresia von Avila scherzte sogar mit Gott, als sie, in Schlamm gestürzt, betete: «Herr, ein wenig besser könntest du mich schon behandeln.» Jesus erwiderte: «Ich behandle alle meine Freunde so.» Und Theresia: «Kein Wunder, dass du so wenig Freunde hast!» Und von der kleinen Theresia schrieb ihre Äbtissin: «Wenn Theresia in der Erholung war, gab es immer sehr viel zu lachen.» Beide haben die Päpste heiliggesprochen und zu Kirchenlehrerinnen erhoben. Frohe Weisheit spricht auch aus dem Satz des heiligen Franz von Sales: Mit einem Löffel voll Honig fängt man mehr Fliegen als mit einem Fass voll Essig! Der Theologe Lütz behauptet sogar: «Es gibt keine lustvollere Religion als den Katholizismus.» Vorausgesetzt natürlich, man kennt die Bibel und versucht, christlich zu leben! Das entspricht auch meiner Erfahrung von Jugend auf. Es setzt den gelebten Glauben voraus, sonst bleibt es eine nette, aber kaum glaubwürdige Behauptung. Vor Kurzem nahm sich der betagte Priester J. Mohr Zeit, in der alphabetischen Konkordanz der Bibeltexte alle Stellen zu notieren, die von Freude sprechen, wozu natürlich auch jubeln, jauchzen, frohlocken, singen, tanzen ... gehören. Er fand 159! Nachschauen, kontrollieren lohnt sich! Denn Freude ist die wirksamste gratis Medizin und Jesus verkündete.


Sr. Alma Pia, ASC,Kloster St. Elisabeth, Schaan

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