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Leserbrief

Offener Brief an den neu gewählten?Landtag und bald ernannte Regierung

Das Referendumsteam: Harry?Quaderer, Agnes Dentsch, Herbert Frick, Jack Quaderer | 2. März 2013

Sehr geehrte Damen und Herren,noch diese Woche haben die Fraktionen der SVP/CVP-EVP und FDP im Kantonsrat St. Gallen ein Postulat mit folgendem Titel eingereicht: «Spitalregion Rheintal-Werdenberg-Sarganserland und Liechtensteinisches Landesspital Vaduz: Grundlagen für eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit». Dieses Postulat folgte sofort auf die Interpellation, bei welcher die Zusammenarbeit mit dem Fürstentum im Spitalbereich sehr kritisch hinterfragt wurde. Diese Interpellation, ihre Beantwortung und vor allem das diese Woche eingereichte Postulat lassen aufhorchen. Es kommt nun ganz klar und ganz offen zum Ausdruck, dass unser Nachbarkanton St. Gallen sehr interessiert ist, mit uns auf Augenhöhe zu diskutieren und zu kooperieren. Wie im einleitenden Text des Postulats geschrieben steht: Erfolgreiche und nachhaltige Kooperationen setzen voraus, dass den beteiligten Partnerinnen oder Partnern Mitwirkungsrechte zukommen, denen Beteiligungspflichten gegenüberstehen. Es ist ein absolut wichtiger und grosser Schritt, dass die Regierung des Kantons St. Gallen eingeladen wird, sich über sämtliche möglichen Herausforderungen einer grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im Spitalwesen auseinanderzusetzen.Der Kanton St. Gallen steht vor millionenschweren Investitionen im Spitalneubau und es ist nun wirklich das Gebot der Stunde, eine regionale Lösung unter Einbezug von Vaduz anzustreben. Der Kantonsrat will nun mit dem Postulat die organisatorischen und rechtlichen Hürden durchdacht haben. Es bläst ein neuer, frischer Wind. Unser Landtag und die Regierung sind in der Pflicht, die besten Lösungen für unser Land anzustreben. Es gilt nach vorn zu schauen, so wie es jetzt der Kantonsrat St. Gallen macht. Es gilt jetzt mal innezuhalten und keine weiteren voreiligen Spital-Entscheidungen zu treffen. Wir bitten den Stiftungsrat, den Landtag und die Regierung, nach der Ankündigung der Belegärzte, ihre Verträge mit der Geburtshilfe in Vaduz zu kündigen, keine übereilte Entscheidung zu treffen. Es soll und muss eine Lösung geben, bei welcher der Gedanke der Qualität und Finanzierbarkeit ganz oben steht. Die Besondere Landtagskommission hat gerade die Geburtshilfe kritisch hinterfragt. Eine regionale Lösung in der Geburtshilfe würde für alle Beteiligten einen Gewinn bringen. Es gibt aber auch noch andere Bereiche im Spital – wie die Notfallsituation, die genauestens überdacht gehören. Auch das Fürstenhaus hat schon mehrere Male seine Meinung zum Landesspital geäussert. Sowohl der Landesfürst als auch der Erbprinz postulieren ganz klar, dass eine Konkurrenzstrategie uns nicht weiterbringt. Wir bitten die neue Regierung, zusammen mit dem neuen Landtag, die Verantwortlichen des Landesspitals im Sinne unseres Fürstenhauses, die jetzige Spitalstrategie nochmals zu überdenken und den Ball, den uns der Kanton St. Gallen zuspielt, aufzunehmen.


Herzlichen Dank

Das Referendumsteam: Harry?Quaderer, Agnes Dentsch, Herbert Frick, Jack Quaderer

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