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Leserbrief

Amt schützt Grosse?und schlägt Kleine

Kurt Hermann,Mauren | 1. März 2013

Der Verbraucher vertraut den Angaben auf dem Produkt und manch einer glaubt ganz naiv an die Realität einer idealisierten Darstellung einer verklärten Werbewelt. Das Amt vetraut den Angaben des HACCP-Konzepts und glaubt naiv an die Realität einer idealisierten Darstellung der Grossbetriebe. Die Selbstkontrolle der Grossbetriebe hat nicht funktioniert, trotzdem setzt das ALKVW auf die Selbstkontrolle.Ich werde nun auch Zulieferer der?Lebensmittelindustrie, schnuckelige Zertifikate habe ich schon gedruckt, steht Schweinefleisch darauf, sende aber Pferdeäpfel – und schon werden diese verarbeitet, da auf dem Zertifikat Schweinefleisch steht, das Amt nennt dies Selbstkontrolle.Dass aber nun Lebensmittelverarbeitende Betriebe ausrufen, sie verwenden nur mehr Schweizer Fleisch, ist für den Konsumenten irreführend. Schon im Jahre 2009 hinterfragte der Kassasturz, «wie viel Schweiz noch im Schweizer Fleisch vorhanden ist. Schweizer Bauern füttern ihre Tiere mit:Soja aus Brasilien und Argentinien.Futtergetreide aus Ukraine, Polen, Rumänien und Ungarn sowie Körnermais aus Italien. Diese Liste ist nicht vollständig.Ein kleiner Betrieb im Oberland hatte vor, eine Bio-Wachtelfleischproduktion zu starten, aber die Auflagen des ALKVW waren so ausgelegt, dass keine Möglichkeit bestand dies zu realisieren.Die Moral dieser Geschichte, das Amt schützt die Grossen mit Samthandschuhen und schlägt die Kleinen mit Boxhandschuhen.


Kurt Hermann,Mauren

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