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Leserbrief

Irreführender Leser-?brief von J. Feurle

Susanne Eberle-Strub,? Gemeindeschulratspräsidentin, Vaduz | 23. Februar 2013

Zum irreführenden Leserbrief von Josef Feurle vom 21. Februar 2013: Es ist mir als Gemeindeschulratspräsidentin von Vaduz ein Anliegen, zu den Aussagen von Herrn Feurle Stellung zu nehmen: ? «Tagesstrukturen werden bald eingeführt»: Hier stellt sich für mich die Frage, ob Herr Feurle mehr weiss als der Gemeinderat? Nach dem jetzigen Planungsstand werden frühestens im Jahr 2016 die Tagesstrukturen eingeführt werden können. Wenn das Projekt Haberfeld abgelehnt wird, würde dies eine Verschiebung der Einführung der Tagesstrukturen auf einen noch späteren Zeitpunkt zur Folge haben, es sei denn, man würde provisorische Lösungen mit weiteren angemieteten Containern vorziehen. ? Die Tagesschule, die heute in der Primarschule Äule in beengten Verhältnissen geführt wird, wird ins Haberfeld verlagert. Durch diese Verlagerung wird das Platzangebot im Schulhaus und auf dem Pausenplatz verbessert. Dies bedeutet eine Qualitätssteigerung für die Primarschule Äule. ? Der Gemeindeschulrat hat im Dezember 2012 entschieden, weiterhin an jedem Schulhaus eine 1. Klasse zu führen. Dies ist ein klares Bekenntnis zu den beiden Schulstandorten Äule und Ebenholz! Das Projekt Haberfeld gefährdet die zwei Schulstandorte in keiner Weise. ? Die Abklärungen, Tagesschule und Tagesstrukturen an beiden Schulhäusern anzugliedern, wurden selbstverständlich getroffen. Die Realisierung zweier Tagesschulen mit angegliederten Tagesstrukturen wäre mit einem hohen Investitionsaufwand verbunden. Die Folge wäre eine Verdoppelung des Lehr- und Betreuungspersonals in der Tagesschule und den Tagesstrukturen. Ein nachhaltiger Kostenaspekt! Beim Projekt Haberfeld könnten dagegen mannigfaltige Synergien genutzt werden, z. B. Lehr- und Betreuungspersonal, Küche, Mensa, Aufenthaltsräume etc.An der Informationsveranstaltung am Montag um 19 Uhr im Vaduzer Saal werden all diese Aspekte aufgezeigt, diskutiert, und die Unsicherheiten beseitigt. Es wäre wünschenswert, wenn viele interessierte Einwohnerinnen und Einwohner von Vaduz an dieser Diskussion teilnehmen würden.


Susanne Eberle-Strub,? Gemeindeschulratspräsidentin, Vaduz


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