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Leserbrief

Martin Meyer und das leidige Thema Energie

Freie Liste | 21. Februar 2013

In Liechtenstein tragen neu alle Gemeinden das Label «Energiestadt». Das ist ein Grund zur Freude. Für Wirtschaftsminister Martin Meyer sogar ein guter Grund zum Feiern. Er lädt im März zu einem Fest mit Mittagessen ein, da alle Gemeinden zusammen ein «Energieland Liechtenstein» bilden. Organisiert wird dieser Festanlass von einem Kollegen von Martin Meyer; Sparanstrengungen werden für diesen Anlass kurz zurückgestellt. Die Politik fällt also wieder in ihre alten Muster zurück. Was an dieser Sache überrascht, ist, dass Meyer noch im September an einer Landtagssitzung vernichtend über die Schaffung eines «Energielandes Liechtenstein» geurteilt hat. Das Postulat der Freien Liste, das ein solches Energieland fordert, tat er mit den Worten ab: «Ich kann es kurz machen: Aus Sicht der Regierung bietet dieses Postulat keine neuen Erkenntnisse. Es bietet keinen Mehrwert, es ist nichts Neues, es ist alter Wein in neuen Schläuchen.» Meyer hat seine Meinung offenbar geändert und schmückt sich heute gern mit dem Energieland-Label. Um es mit Meyers eigenen Worten zum Thema Eigenzertifizierung des Energiestadt-Labels zu sagen: «Wie glaubwürdig das ist, (...) ist fraglich.»

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