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Leserbrief

Finanzierung Kitas/Familien

Irene Wachter, Mutter von3 z. T. erwachsenen Kindern,In der Egerta 4, Schaan | 9. Januar 2016

Im Radio habe ich gehört, dass Helen Konzett die Meinung vertritt, dass es im staatlichen Interesse liegt, dass möglichst alle Frauen arbeiten gehen sollen und ihre Kinder deshalb einen Kita-Platz bekommen sollen. Die Kitas sollen vom Staat finanziell grosszügig unterstützt werden. Ich bin einverstanden damit, dass Frauen ein Einkommen haben sollten und vor allem, dass sie ein Pensionskassen-Guthaben ansammeln können. Dazu gäbe es sicher auch andere Möglichkeiten, als «auswärts» arbeitende Mütter. Was nämlich auch im staatlichen Interesse liegen sollte, ist, dass Kinder (vor allem im Kleinkindalter) auf zuverlässige Bezugspersonen zählen können, wo sie in entspannten und verlässlichen Beziehungen und Bindungen Liebe und Geborgenheit erfahren und so zu verantwortungsbewusssten Bürgern heranwachsen können. Und die Mutter ist nun mal die erste und nächste Bezugszugsperson eines Kindes. Deshalb sollten nicht nur Kita-Kinder, sondern Familien(frauen), welche bereit sind, ihre Kinder selber zu betreuen und zu erziehen, vom Staat unterstützt werden – und zwar mindestens im gleichen Ausmass wie Kita-Kinder. Ebenso sollte der spätere Einstieg einer Familienfrau ins Teilzeit-Berufsleben erleichtert werden.

Irene Wachter, Mutter von
3 z. T. erwachsenen Kindern,
In der Egerta 4, Schaan

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