Leserbrief

Antwort eines?Frauenarztes

Credo, Laienbewegung imErzbistum Vaduz | 19. Februar 2013

Ein ungeborenes Kind, ein geborenes Kind, eine salomonische Lösung: Eine ungewöhnliche Geschichte über Abtreibung geht derzeit durch das englischsprachige Internet. Kath.net hat den Text ins Deutsche übersetzt. Herr Doktor, ich habe ein ernstes Problem, sagte eine Frau zu ihrem Gynäkologen. Ich brauche Ihre Hilfe. Mein Baby ist noch kein Jahr alt und jetzt bin ich schon wieder schwanger. Ich möchte die Kinder nicht so nah beieinander.Okay, antwortete der Frauenarzt. Was soll ich tun? Ich möchte, dass sie meine Schwangerschaft beenden, antwortete die Frau. Ich verlasse mich darauf, dass Sie mir helfen. Der Arzt dachte nach, und nach einer kurzen Stille fuhr er fort: Ich glaube, dass ich eine bessere Lösung für Ihr Problem habe. Das wäre auch für Sie weniger gefährlich.Die Patientin lächelte und dachte, der Arzt würde ihre Bitte akzeptieren. Doch dann fuhr der Arzt fort: Schauen Sie, wenn Sie nicht zwei Babys gleichzeitig versorgen möchten, dann schlage ich Ihnen vor, dass wir das Baby töten, das in Ihren Armen liegt. Dann können Sie sich etwas ausruhen, bis das nächste Baby geboren wird. Wenn wir eines von beiden Babys töten, dann ist es ja egal, welches wir nehmen. Wählen wir dafür besser das Baby aus, das bereits geboren ist, dann gehen Sie nämlich kein gesundheitliches Risiko für sich selber ein. Die Frau war entsetzt. Nein, Herr Doktor! Wie furchtbar! Es ist doch ein Verbrechen, ein Kind zu töten.Ja, erwiderte der Arzt. Aber Sie sind doch damit einverstanden, deshalb denke ich, dies wäre die beste Lösung.Der Arzt lächelte, als er merkte, dass er ins Schwarze getroffen hatte. Er konnte die Mutter überzeugen, dass es keinen Unterschied macht, ob man ein Kind nach oder vor der Geburt tötet. Das Verbrechen ist immer dasselbe. (Quelle: Schweiz. Kath. Wochenzeitung)


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