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Leserbrief

Skandal?«Lebensglück»

Alfred Lampert, Inhaber Lampert Druckzentrum AG, Vaduz | 9. Februar 2013

Verschiedene Leserbriefschrieber haben bereits auf die Ungeheuerlichkeit hingewiesen, dass die Regierung Tschütscher für 30?000 Franken 500 Exemplare des Buches «Lebensglück Liechtenstein» bestellt hat, welches zudem im Ausland produziert wurde. Dieses Vorgehen ist schon an sich mehr als fragwürdig, müssen doch einheimische Buchverlage kämpfen, dass ihnen einige wenige Bücher als Goodwill von der Regierung abgekauft werden. Es stellte sich aber zudem heraus, dass das Buch voller Fehler ist.Ich verstehe nicht, weshalb die Regierung diese Bestellung nicht rückgängig macht und die Rückerstattung der Kosten verlangt oder auf eine Lieferung von fehlerlosen Bücher besteht. Wenn wir als Druckerei fehlerhaft produzieren und dies unsere Schuld ist, stehen wir dazu und ersetzen unsere Fehldrucke. So ist es auch in jedem anderen Unternehmen üblich, wenn sich Fehler einschleichen. Denn wo Menschen arbeiten, können hie und da Fehler entstehen. Es darf keine Vertröstung an die Regierung und die Käufer dieses Verlages sein, wenn sie mitteilt, die zweite Auflage würde dann fehlerfrei sein. Aus Erfahrung weiss man, dass es für Bücher, die so negativ in den Schlagzeilen stehen, keine zweite Auflage gibt. Ich bin überzeugt, dass die Regierung jedem anderen in Liechtenstein tätigen Handwerker, welcher für den Staat einen fehlerhaften Auftrag ausübt, die Zahlung verweigern würde. Ich hätte schon gern gewusst, welche Abmachung jetzt bei dieser fehlerhaften Arbeit ausgehandelt wurde.

Alfred Lampert, Inhaber Lampert Druckzentrum AG, Vaduz

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