Volksblatt Werbung
Volksblatt Werbung
Volksblatt Werbung
Leserbrief

Falschaussagen?und kein Ende –?oder doch?

| 1. Februar 2013

Der Verkehrs-Club Liechtenstein (VCL) hat sich mit Reaktionen auf verschiedene Leserbriefe der vergangenen Tage zurückgehalten. Doch die polemischen Attacken von Rudolf Nutt gegen unseren Präsidenten Georg Sele haben den Bogen überspannt. Deshalb möchten wir nun doch eine grundsätzliche Stellungnahme abgeben. Zunächst möchten wir festhalten, dass für Forumsbeiträge des VCL der Vorstand verantwortlich ist. Nur bei Einstimmigkeit im Vorstand findet eine Veröffentlichung statt. Dasselbe gilt für verkehrspolitische Stellungnahmen an die Behörden und die Politik. Aus dieser Sicht sind persönliche Attacken gegen Georg Sele nicht angebracht. Die Arbeit im fünfköpfigen LBA-Verwaltungsrat bis 18. Februar 2003 war gekennzeichnet durch sachliche Abwägung von Pro und Kontra. Auch aus dieser Optik sind persönliche Attacken gegen Georg Sele fehl am Platz. Den VCL und Georg Sele mit Entlassungen von Wagenführern in Verbindung zu bringen oder ihn gar dafür verantwortlich zu ma chen, ist üble Nachrede. Die Einführung von Gasbussen für die Hauptlinien im Tal und deren Betrieb hat nach Schätzung von Fachleuten inklusive der Gastankstelle total etwa Mehrkosten von 10 Millionen Franken gegenüber Dieselbussen verursacht – und nicht das Zehnfache, wie von Herrn Nutt behauptet. Der grosse Vorteil von Gasbussen waren die stark (–50 bis –90 Prozent) reduzierten Emissionen von Kohlenmonoxid, Kohlenwasserstoff, Stickoxid und Partikeln (Feinstaub). Nachzulesen im Geschäftsbericht 2002 der LBA oder dem Geschäftsbericht 2011, Seite 33.Betreffend Fahrgastpotential der S-Bahn «FL-A-CH» sei Rudolf Nutt empfohlen, Bericht und Antrag der Regierung Nr.101/2011 zu studieren. Der VCL hat zum Ausdruck gebracht, dass die Schätzungen in Kapitel 3.2 eher konservativ sind im Hinblick auf die Einführung von Betrieblichem Mobilitätsmanagement der grossen Arbeitgeber in Schaan und Eschen.Ja, der VCL setzt sich für Busbevorzugung ein; dazu gehören auch Fahrbahnhaltestellen. Dies vor allem an staugefährdeten Stellen. Busbuchten sind nur zwingend, wo betriebliche Umstände (Abwarten eines anderen Busses wie Vaduz, Au; grosse Personenumschläge wie Vaduz, Mühleholz) dies erfordern. Bei der Realisierung der Fahrbahnhaltestelle bei der Schule Triesen war der VCL in keiner Weise involviert. Vermutlich werden Fahrbahnhaltestellen auch aus Kostengründen gebaut; Buchten sind nämlich viel teurer.Im Sinn seiner Statuten und seiner Mitglieder setzt sich der VCL-Vorstand ein für ein attraktives Zu-Fuss-Gehen, sicheres Radfahren und die vermehrte Benutzung eines kundenfreundlichen öffentlichen Verkehrs.

Die VCL-Vorstandskollegen?von Georg Sele


Glaube

Teile diesen Leserbrief mit deinen Freunden

Leserbrief schreiben

Wie denken Sie darüber?
Titel
Text 0 / 2500 Zeichen
Weiter
Volksblatt Werbung
Volksblatt Werbung