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Leserbrief

Globalisierung führt in die Diktatur

Urs Kindle, Mauren | 22. Januar 2013

1. Vor ein paar Tagen fand im Vaduzer Saal der sogenannte Liechtenstein-Dialog statt. Was da gewisse Referenten äusserten, lieferte einen Vorgeschmack darauf, dass wir uns Schritt für Schritt Richtung kommunistische Diktatur bewegen bzw. bewegt werden. Und dass sich Liechtenstein offensichtlich freiwillig Stück für Stück in den Rachen des Weltkommunismus-Monsters schiebt. Der Euro-Gruppenchef und EU-Stratege Jean-Claude Juncker trat als Special Guest auf. Er, der immer auch ein EU-Werbeschild auf zwei Beinen ist. 2. Juncker lobte dabei, Liechtenstein sei durch die Regierung «in beeindruckender Art und Weise ein Stück näher an Europa herangeführt» worden (Landeszeitung vom 19. Januar 2013, Seite 1). Und Herr Rufus H. Yerxa, Vizegeneraldirektor der Welthandelsorganisation (WTO), wies beim besagten Treffen in Vaduz darauf hin, es sei für die Regionen wichtig, «ein Teil des globalen Systems von Regeln und Instrumenten zu werden». (Seite 7) Ursula Plassnik schliesslich, die österreichische Botschafterin in Paris, stellte in ihrem Referat in Vaduz klar, dass die «Zeit, als Nationalstaaten ihre eigenen Regeln aufstellen konnten, sei definitiv vorbei» sei! FL-Souveränität ade. Plassnik betonte, dass «jedes Land Teil des Weltdorfs » werden sollte! (Seite 7) So wird uns die in Wahrheit grausig-dämonische kommunistische Diktatur als idyllisch-liebliches Globalziel angepriesen. 3. Der genannte EU-Stratege Juncker war es übrigens auch, der vor einigen Jahren mit dem folgenden Satz das wahre Gesicht der EU zeigte: «Wir beschliessen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein grosses Geschrei (Reklamationen) gibt und keine Aufstände (Proteste), weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.» (Spiegel 52/1999, «Die Brüsseler Republik»; dasselbe Zitat auch in der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung», faz.net, W. Mussler, 20. Mai 2011). Dies sei uns eine Warnung.4. Es gibt bewundernswerte Experten auf dieser Welt, welche die Wahrheit sehen und sie sagen, so Prof. Hans J. Bocker: «Das Ziel der Eliten ist der Weltstaat und damit die totale und absolute Herrschaft. Und das setzt voraus, dass alle nationalen Souveränitäten aufgegeben werden müssen.» (Rohstoffmesse München, 4. November 2011, Video-Interview J. Jentsch). Prof. Dr. Karl Albrecht Schachtschneider: «Wir werden ein Europa erleben, das despotisch, sprich diktatorisch beherrscht werden wird.» (Video-Interview, SHC, Sonja Hubl, 13. September 2012). 5. Höchste Zeit, dass wir, Volk bzw. Politiker (egal welcher Partei), dieser menschenfeindlichen Kommunismus-Gefahr die Stirn bieten, deshalb auch die Kirche stärken. Die Geistlichkeit werden wir benötigen.

Urs Kindle, Mauren

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