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Leserbrief

Systemwechsel bei?Pensionskasse?

Hans Frommelt,Triesen | 16. Januar 2013

In der Wahlbroschüre der FBP wird unter der Rubrik: «Wahlthema 2» ein Systemwechsel für die Krankenkasse angesprochen. So schreibt die FBP: «Wir setzen uns ein für eine fundierte Untersuchung hinsichtlich der Vor- und Nachteile sowie der Auswirkungen einer staatlichen Einheitskasse in Bezug auf das Gesundheitssystem Liechtensteins. Sollten diese Untersuchungen eine erhebliche Kostenersparnis für das Gesundheitswesen ausweisen, werden wir den Systemwechsel zu einer staatlichen Einheitskasse vornehmen.» Eine Einheitskasse würde sicherlich dem sozialen Frieden dienen. Das derzeitige gegenseitige Misstrauen in finanziellen Hinsichten zwischen Versicherten, Krankenkassen und Ärzten würde dann etwas reduziert werden.Das Gleiche gilt eigentlich auch für die Pensionsversicherungen, die dritte Säule unserer finanziellen Altersvorsorge. Das Thema ist vergleichbar mit der Krankenkasse und würde eigentlich in die Wahlbroschüre der FBP passen. Die FBP könnte sich, im Sinne eines angesprochenen Systemwechsels wie bei der Krankenkasse, dafür einsetzen, dass ebenfalls eine fundierte Untersuchung hinsichtlich der Vor- und Nachteile einer staatlichen Pensions-Einheitskasse durchgeführt wird. Es ist ja nicht auszuschliessen, dass eine staatliche Einheits-Pensionskasse für alle Pensionsversicherten nur Vorteile bringt, ob privat oder staatlich versichert. Wenn die Vorteile überwiegen, dann müsste eigentlich auch bei der Pensionskasse ein Systemwechsel vorgenommen werden. Jeder Steuerzahler erhält dann nach denselben Kriterien seine Pension. Für den Staat könnte es unter Umständen auch ein Vorteil sein.Die leidige Diskussion um die angebliche Deckungslücke könnte dann nach einer neuen Optik beurteilt werden, womöglich würde sie sogar überflüssig werden!

Hans Frommelt,Triesen


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