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Leserbrief

Rechtshilfe und?Finanzplatz

| 12. Januar 2013

Diese Woche wurde in den Zeitungen das Thema Rechtshilfe erwähnt. Dabei wurde festgehalten, dass ein Regelungsgefälle zur Schweiz besteht und dass jener Finanzplatz die strengere Gesetzgebung problemlos verkraftet hat. Im Jahre 2012 haben die Verbände zusammen mit der Regierung in einer Arbeitsgruppe die Gesetzesänderung behandelt. Die Arbeitsgruppe funktionierte nicht. Das Ergebnis daraus war, dass die Gesetzesrevision mit Biegen und Brechen zurückgestellt wurde, wobei alle Beteiligten nun unzufrieden sind. Wir werden das Thema dieses Jahr wieder angehen. Eigentlich wollte ich darüber nicht mehr medial agieren. Aber ich wiederhole, was es festzuhalten gilt: Die Vermögensstrukturierung bedingt Geschäftsbücher, womit eine Unterscheidung in Steuerbetrug und Steuerhinterziehung in der Gerichtspraxis unterschiedliche Ergebnisse zeitigt. Dadurch werden in der Rechtshilfe ins Ausland auch Fragen beantwortet, die gar nicht gestellt werden. Somit würde eine Gesetzesänderung, die eine zum Teil nicht bestehende künstliche Unterscheidung irgendwie lösen würde, weit über das Ziel hinausschiessen. Wir würden viel weiter als die Schweiz gehen, welche notabene in den Finanzdienstleistungen ein Partner ist. In der Arbeitsgruppe wollten wir diese Aspekte und weitere Praktiken, die bei einer Gesetzesänderung zu unsinnigen Ergebnissen geführt hätten, angehen und lösen. Erfolglos. Wir werden das Problem in 2013 nochmals angehen, mit Vertrauen und abgestimmt. Dann kann man es auch lösen.

Roger Frick, Präsident?Liechtensteinische?Treuhändervereinigung


Trennung Staat/Kirche

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