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Leserbrief

Silvester – Schutzpatron der Haustiere?

Mario F Broggi,Triesen | 3. Januar 2013

Es gab eine selbst erlebte Zeit, da konnte man auf St. Mamerten in Triesen an der Jahreswende den Kirchenglocken zuhören und hörte nichts als sie. Es war besinnlich, feierlich. In den letzten Jahren fängt es am späten Nachmittag mit Böllerschüssen an und erreicht orkanartige Ausmasse um Mitternacht und reicht teils bis in die frühen Morgenstunden. Eine kulturelle Zersetzungserscheinung, wie wir viele kennen? Taten von uns Achtlosen? Eigenartig ist es, dass der von katholischen Christen verehrte Silvester der Schutzheilige für Haustiere ist. Diese sind ob des für sie unerklärlichen Lärms so verstört, dass sie in den Wohnungen herumsausen, sich verkriechen, vor Angst brunzen und scheissen. Und die Wildtiere? Chaos total, sehen wir aber nicht! Am Jahreswechsel sollen böse Geister mit lautem Krachen vertrieben werden, so wollen es heidnische Bräuche. Bräuche soll man pflegen. Wie wäre es mit Feuerwerken mit viel und buntem Licht und wenig Krach? Die Haus- und Wildtiere würden es verdanken und selbst einige Menschen sähen dies gern so.


Mario F Broggi,Triesen

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