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Leserbrief

«Misswirtschaft nicht der nächsten Generation aufs Auge drücken»

Angelika Nigg, Schaan | 21. Dezember 2012

Der Vorschlag, eine Sanierung über 15 Jahre in die Wege zu leiten, ist ein Witz; erstens wird damit ein Fass ohne Boden aufgetan, das wie ein Damoklesschwert über Liechtenstein hängt, und zweitens darf diese Misswirtschaft nicht der nächsten Generation aufs Auge gedrückt werden. Die Pensionskasse muss dem Einfluss der Politik, die sich weder in der Vergangenheit zu sinnvollen Entscheidungen fähig erwies noch das in der Zukunft sein wird, entzogen werden und dem Steuerzahler muss aufgezeigt werden, dass er nicht für Leistungen an Leute zur Kasse gebeten wird, die viel besser abgesichert sind als er selbst. Die Pensionskasse muss privatwirtschaftlich zu den gleichen Bedingungen ausgestaltet werden, wie sie für Angestellte in der Privatwirtschaft gelten, allfällige Beiträge zur Sanierung durch den Steuerzahler müssen sofort aus den Reserven beglichen werden und dürfen nicht in die Zukunft verlagert werden. Zum Schluss noch etwas zum Nachdenken: Der Staat Liechtenstein kann noch so fest an der Steuerschraube drehen, es wird bei circa 36?000 Einwohnern zukünftig nie reichen, um unseren souveränen Staat mit all seinen Luxuslösungen zu finanzieren.


Angelika Nigg, Schaan

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