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Leserbrief

Busbevorzugung und Sicherheit

Verkehrs-Club Liechtenstein (VCL) | 8. Januar 2016

Stausituationen

Zum «Sapperlot» von Stephan Agnolazza möchte der VCL wie folgt Stellung nehmen:
Bei viel Platz und mit genügend Geld sind Busspuren zweifellos die optimale Art der Busbevorzugung; allerdings sind sie teuer und nur mit langfristiger Planung zu verwirklichen. Kurzfristiger können bei Strassenumbauten, besonders auf staugefährdeten Strecken, Fahrbahnhaltestellen errichtet werden. Diese sind kostengünstiger als Busbuchten. Sie sind angenehmer für die Buskunden, sind sicherer als Buchten und bedeuten in Stausituationen für die Autofahrenden kaum einen Zeitverlust.
Ein Bus braucht auf der Strasse etwa so viel Platz wie drei Autos. Er befördert in den kritischen Zeiten jedoch 50 bis 150 Personen. Im Durchschnitt braucht eine Person per Bus gut 10 Mal weniger Stras­senfläche als eine Person per Auto. Den Stau machen die Autos, nicht die LIEmobil-Busse! Deshalb ist es vor allem in Stosszeiten wichtig, dass der Bus bevorzugt wird. Mit Fahrbahnhaltestellen entleert sich der Raum vor dem Bus, sodass er auch in Stausituationen hoffentlich bis zur nächsten Haltestelle frei fahren kann. Dadurch kann der Bus den Fahrplan einhalten, Anschlüsse sicherstellen und mehr zufriedene Kunden befördern.
Mittelinseln bei Zebrastreifen dienen vor allem der Sicherheit der FussgängerInnen. Besonders wichtig sind sie auf Schulwegen und bei Bushaltestellen mit vielen querenden Personen. Die Mittelinsel verhindert in Verbindung mit einer Fahrbahnhaltestelle, dass überholende Autos querende Fussgänger/ -innen gefährden.

Verkehrs-Club Liechtenstein (VCL)

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