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Leserbrief

Im Lande der Glückseligen

Jo Schädler,Eschnerstrasse 64, Bendern | 1. Juni 2017

Sexualdelikte

Irgendwo in einem Flüchtlingsheim wird ein Mädchen über lange Zeit von mehreren Tätern sexuell belästigt und missbraucht. Das Mädchen wird so sehr eingeschüchtert, dass es nicht wagt, sich bei der Heimleitung zu melden und die Peiniger zu benennen. Irgendwann hört das Martyrium auf, weil das Mädchen von der Mutter, welcher das gleiche Schicksal widerfahren ist, in Schutz genommen wird. Die Spuren sind verwischt, angeklagt wird niemand.
Aufgrund der sehr vielen, fast täglichen Medienberichte über sexuelle Übergriffe in und rund um die Flüchtlingsströme, eine durchaus nachvollziehbare Geschichte, welche überall in Europa hat passieren können. Und passiert. Ausser natürlich in Liechtenstein. Denn hier werden die Flüchtlinge Tag und Nacht und rund um die Uhr aussen und unter den Bettdecken überwacht. Hätte ein Mädchen auch nur die geringsten Anzeichen von Furcht oder Angst im Gesicht, würde das auf der Stelle erkannt und sofort und ohne Wenn und Aber zur Anzeige gebracht und die Täter zur Rechenschaft gezogen. Denn hier in diesem glückseligen Lande haben wir nur ausgesucht hochanständige Flüchtlinge von allerhöchster Qualität. Und in diesem bis in alle Ritzen und Winkel bestens funktionierenden Staat herrscht das Gesetz, sowie die Sitte, Ordnung und selbstverständlich auch die Moral.

Jo Schädler,
Eschnerstrasse 64, Bendern

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