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Leserbrief

Fluch und Segen güldner Regen

Jo Schädler, Eschnerstrasse 64, Bendern | 23. Mai 2017

Klimadebatte

Die laut Unkenrufern längst fällige globale Erderwärmung lässt sich aber verdammt viel Zeit, in Erscheinung zu treten. Seit 15 Jahren geht da nämlich rein gar nichts mehr. Eher das Gegenteil ist der Fall und es wird zunehmend kälter statt wärmer. Der letzte Winter war nur ein Vorkösterchen auf die kommende Eiszeit, welche uns unausweichlich ins Haus steht. Aber bis dahin ist noch Weile. Zeit für Scharlatane jeder Couleur, mit dem vermeintlichen Klimakiller CO2 Kasse zu machen. Ganz obenauf bei diesen Gangstern turnt der Staat kräftig mit und kassiert alles ab, was auch nur andeutungsweise nach C02 riecht. Dass er nicht «draus» kommt und die Zusammenhänge nicht verstehen kann, stört ihn aber gar nicht, weiss er doch, dass der Herr im Himmel ein verständnisvoller Mann ist.
Als jüngstes Kind im Verein der hemmungslosen Abzocker, Wegelagerer und Schnapphähne, hat sich die Gemeinde Triesen mit ihrem Regenwasserfurz an deren Spitze gestellt. Bei jedem Regentropfen soll dort nun das Geld umverteilt werden. Dem Hausdach wird bald wohl auch noch das Autodach folgen. Ein Rohr ist ein langes Loch mit aussen herum einem Lochmantel. Dieser kann aus Zement, aus Plastik, aus Blech, oder sogar aus Mensch bestehen. Zweck eines solchen langen Loches kann es sein, zum Beispiel Wasser abzuleiten. Oder etwa, wenn der Lochmantel aus Mensch besteht, Winde abzuführen, also der Belüftung dienen. Muss das Langloch dieses alles nicht, dann ist es irgendwie nutzlos. Also? Warum geht es den Gemeindegewaltigen in Triesen so stark auf den Sack, wenn dort in den Rohren drinnen Wasser plätschert, diese wunderbar durchspült und den ganzen Triesner Dreck zuerst ins Unterland und dann in den Rhein befördert?
Diesen hohlen Langlochunsinn nutzt nun auch noch geschickt die Abwasserreinigungsanstalt ARA Bendern, indem sie rücksichtslos behauptet, Regenwasser würde für sie Arbeit bedeuten und schon deswegen in ihrer Aufgabe den Dreck herauszufischen, aber gröber behindern und bei Regen fast in die Ohnmacht hinein treiben. Hoffnung auf Erholung böten da nur noch lange und trockene Sommer. Die dann aber verlandenden Anlagen, welche dann zu stinkenden Kloaken mutieren, verbinden sich mit dem sicheren Gefühl, dass uns wohl bald eine hübsche Nasszutrockenübergangsgebühr erblüht.
Sprach Paulus zu den Korinthern: «Im Sommer ist es wärmer wie im Winter» und zu den Galatern: «Wenn einer scheisst gibt es einen Pflatter» und zu den ARAern: «Wasser in Masse, da jubelt die Kasse».

Jo Schädler,
Eschnerstrasse 64, Bendern

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